Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Positionen der AfD in entscheidenden Punkten unvereinbar mit der katholischen Soziallehre

    In einer Vergleichsstudie hat sich ein ForscherInnen-Team des ICS (Institut für Christliche Sozialwissenschaften an der WWU Münster) und des Zentrums für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft München mit dem Verhältnis parteipolitischer Positionen und Äußerungen der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und der Katholischen Soziallehre beschäftigt.

    Die leitende Frage der Untersuchung ist: Wie verhalten sich grundlegende Positionen und politische Zielsetzungen der Partei zu den Positionen der katholischen Soziallehre? Ziel der Untersuchung ist es, Orientierungen für eine christlich fundierte Urteilsbildung und Hilfestellungen für den Umgang mit inhaltlichen und kommunikativen Herausforderungen anzubieten, denen Christinnen und Christen in der Auseinandersetzung mit den Positionen und dem Politikstil der AfD begegnen.

    Das AutorInnen-Team zeigt, dass in vielen Bereichen maßgebliche Differenzen zwischen den gegenübergestellten Positionen bestehen. Als unvereinbar mit Grundpositionen der Soziallehre der Kirche werden u. a. das ethno-nationale Gesellschafts- und Staatsverständnis, die damit einhergehende bevölkerungspolitische Fokussierung von Familienpolitik und Lebensschutz-Optionen, sowie die auf ausgrenzenden Feindbildern beruhenden Positionen der AfD identifiziert. Abzulehnen sind zudem Strategien eines antidemokratischen Populismus, die in der Kommunikation der Partei zu beobachten sind. Die AutorInnen plädieren dafür, auf der Grundlage der Soziallehre der katholischen Kirche vor allem der Verstärkung negativer Emotionen durch das pessimistische Menschen- und Geschichtsbild der Partei zu begegnen und Potentiale der Hoffnung, der Solidarität und der dialogischen Suche nach Wahrheit bewusstzumachen und zu stärken.

    Autorinnen und Autoren der Studie sind: Marianne Heimbach-Steins (verantwortl.), Alexander Filipović (verantwortl.), Josef Becker, Maren Behrensen, Theresa Wasserer

    Hier die Links zum Download:

    Vollständige Studie (ICS AP 8)

    Thesengeleitete Zusammenfassung

     

    Bundesverbandsvorsitzender Josef Ridders im Interview mit den Westfälischen Nachrichten

    "Ein Verein auf der Suche nach Identität"

    Der neue KKV-Bundesverbandsvorsitzende Josef Ridders hat den WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN am 2. Juni 2017 ein Interview gegeben.

    Ridders

    "Josef Ridders, Jahrgang 1950 und seit 2004 CDU-Mitglied im Rat der Stadt Greven, lenkt seit 2012 die Geschicke des KKV Greven und war seit Mai 2015 stellvertretender Bundesverbandsvorsitzender. Der KKV, 1877 als „Katholisch-Kaufmännischer Verein“ gegründet, ist ein Sozialverband, der die Interessen der Mitglieder politisch vertritt. Am vergangenen Wochenende wurde Ridders zum Bundesverbandsvorsitzenden gewählt. Warum er sich im KKV engagiert und was der KKV eigentlich ist – darüber sprach Redakteur Peter Beckmann mit Ridders."

    Lesen Sie hier weiter: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2841403-KKV-Bundesvorsitzender-Ein-Verein-auf-der-Suche-nach-Identitaet

    oder lesen Sie das Interview als PDF-Datei

     

    Josef Ridders ist neuer KKV-Bundesverbandsvorsitzender

    Der KKV-Bundesverband hat einen neuen Vorsitzenden: Josef Ridders aus Greven wurde beim Bundesverbandstag des KKV am Wochenende in München zum Nachfolger von Bernd M. Wehner aus Monheim gewählt, der nach acht Jahren satzungsgemäß aus seinem Amt schied. Josef Ridders war bisher einer der stellvertretenden Vorsitzenden. Ebenfalls aus dem Diözesanverband Münster stammt der neue Bundesschatzmeister. Die Delegierten wählten Michael Thesing vom KKV Münster in dieses Amt.

    Neu gewählt bzw. in ihrem Amt als stellv. Vorsitzende bestätigt wurden Iris Kater aus Viersen, der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg aus dem Hochsauerlandkreis, Sebastian Adamski aus Hildesheim sowie der Münchner Marcus Marhoffer. Geistlicher Beirat bleibt Prof. Dr. Peter Schallenberg. Den Vorstand komplettiert Georg Konen aus Oldenburg als Vorsitzender des Fördererkreises für Bildungsarbeit des KKV.

    KKV-Bundesvorstand-2017

    v.l.: Marcus Marhoffer, Sebastian Adamski, Iris Kater, Patrick Sensburg, Josef Ridders, Michael Thesing, Peter Schallenberg, Georg Konen

    Weitere Informationen zum 89. Bundesverbandstag erhalten Sie auf den Internetseiten des KKV Hansa München:
    http://www.kkv-hansa-muenchen.de/positionen/pressemitteilungen/pressemitteilung/article/test.html
    http://www.kkv-hansa-muenchen.de/positionen/pressemitteilungen/pressemitteilung/article/kkv-wuerdigt-christine-bruchmann-als-ehrbare-kauffrau-2017.html
    http://www.kkv-hansa-muenchen.de/positionen/pressemitteilungen/pressemitteilung/article/kardinal-marx-fordert-mitglieder-des-kkv-auf-sich-einzumischen-sparkassenpraesident-fahrenschon-v.html

     

    KLARTEXT! AfD wählen? Ein NO-GO.

    Kaplan Christian Olding (St. Maria Magdalena, Geldern) spricht Klartext bei katholisch.de

     

    Besinnungstag der KKV-Bezirksgmeinschaft Niederrhein

    Am Palmsonntag trafen sich 63 KKV-Mitglieder aus Bocholt und Kevelaer Gnadenbild_Kevelaerzum jährlichen Besinnungstag. Erstmals fand dieser nicht im Tagungshaus Schönstatt-Au in Borken statt, sondern im Marienwallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein. Guido Brassart, turnusmäßiger Vorsitzender des KKV Bezirks, begrüßte die Teilnehmer im Priesterhaus. Eine besondere Begrüßung erfuhr der Referent des Tages, Pfarrer Alfred Manthey, Geistlicher Beirat des KKV Westfalia Bocholt.

    Das Thema des Besinnungstages lautete: Leid tragen - kann das jemals eine Tugend sein? - Wir leiden darunter dass wir nicht mehr leiden können!

    Mit diesem Leitwort erreichte Pfarrer Manthey die meist älteren, aber aufmerksamen Zuhörer. In der anschließenden Diskussion gab es dann Wortmeldungen von Teilnehmern, die aus ihren persönlichen Erfahrungen mit Krankheiten und anderen Alltagssorgen berichteten. Sie bestätigten, das Leiden im persönlichen und privaten Umfeld problematisch werden kann. Von allen wurde der Vortrag von Pfarrer Manthey sehr gut angenommener. Er zelebrierte auch die anschließende Hl. Messe mit Palmweihe.

    Mit dem gemeinsamen Mittagessen und der Verabschiedung am Gnadenbild der Hl. Maria, der Trösterin der Betrübten, endete ein gelungener Besinnungstag.

     

    Gehört der Islam zu Deutschland?

    Prof. Peter Schallenberg (Geistlicher Beirat des KKV-Bundesverbandes):
    „Jeder gehört zu Deutschland und Europa, der sich zur absoluten Menschwürde jeder Person bekennt“

    Prof. Peter SchallenbergFast sind wir der Diskussion schon über­drüssig, ob nun der Islam zu Deutschland gehört oder nicht eigentlich „nur“ die Muslime? Um es gleich vorwegzuneh­men: Ich bin dezidiert der Meinung, dass ganz sicher die Muslime, wie überhaupt jede Frau und jeder Mann gleich welcher Religion oder Konfession, zu Deutsch­land gehören kann, so wie auch die Christen und Juden zu Deutschland ge­hören. Aber es gehört niemand zu Deutschland, weil er Christ oder Jude oder Muslim ist, denn Deutschland ist ein weltanschaulich neutrales Land mit vielen verschiedenen Religionen und Konfessionen - und zukünftig noch mehr! Sicher: Deutschland ist in seiner Geschichte entscheidend christlich und jüdisch geprägt, viel mehr als musli­misch. Aber deswegen ist es kein christli­ches Land, vielmehr haben wir, anders als in Frankreich und in den USA zwar, eine Trennung von Kirche und Staat. Nicht aber haben wir, und das wird häu­fig vergessen, eine Trennung von Reli­gion und Staat, sondern sowohl in der Präambel unseres Grundgesetzes („In Verantwortung vor Gott...“) wie auch in Artikel 1 des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) finden wir religiöse Bezüge, anders gesagt: Hier wird an einen personalen Gott gedacht, wie er in den drei großen monotheisti­schen Religionen Judentum, Christen­tum und Islam vor Augen steht. Das heißt dann: Jeder, der sich in Verantwor­tung vor einem solchen (gedachten) Gott und in Verantwortung vor den Mitmen­schen sein Leben vorstellt, gehört defini­tiv zu Deutschland.

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    KKV Oldenburg diskutiert Arbeit 4.0

    Podiumsgespräch zu Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt

    Kommen Taxis, Busse und LKW bald ohne Fahrer aus? Sind Roboter die besseren Chirurgen? Werden Häuser und Siedlungen mittels 3-D-Druckern gebaut? Die immer leistungsfähigeren IT-Systeme, hochentwickelte Robotik und Sensorik, 3-D-Drucker, Clouds und riesige Datensammlungen lassen uns einen Blick in eine Zukunft werfen, in der kaum etwas unmöglich erscheint.
    Am Samstagvormittag diskutierten auf Einladung des KKV Oldenburg im Forum St. Peter unter dem Schlagwort „Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt“ Oliver Barth vom Deutschen Gewerkschaftsbund, Dirk Heitkötter vom Arbeitgeberverband Oldenburg und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender im Offis-Institut für Informatik der Carl von Ossietzky-Universität, die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dabei ging es vor allem um die sozialen Verhältnisse und die Frage nach Chancen und Risiken für den Menschen an seinem veränderten Arbeitsplatz. Moderiert wurde die Veranstaltung nach der Begrüßung durch KKV-Vorsitzenden Georg Konen von Staatssekretär a. D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk.
    Dabei herrschte unter den Protagonisten Konsens darüber, dass einfachere Tätigkeiten schon bald komplett von Maschinen übernommen werden könnten. Das bedeute aber auch, dass vom künftigen Arbeitnehmer eine höhere Kompetenz verlangt werde, weil dieser etwa für die Wartung der Maschinen zuständig sei. Dirk Heitkötter sieht diese Entwicklung aber auch als Chance auf ganz neue Arbeitsplätze. „Allerdings wird sich auch die Art der Ausbildung für zukünftige Auszubildende ändern“, meinte er.
    Auch Nebel betonte: „Die soziale Kompetenz der Arbeitnehmer wird noch wichtiger werden.“ Der Kontakt zum Menschen, beispielsweise in der Kundenberatung, könne durch keine Maschine ersetzt werden. Allerdings seien durch die zunehmende Digitalisierung neue Datenschutzbestimmungen und Aufklärung in den Betrieben nötig.

    Podium Samstagsforum Arbeit 4.0
    Oliver Barth befürchtet ein weiteres Ausdünnen der mittleren Qualifikationen: „Auf der einen Seite stehen diejenigen, die über die Digitalisierung bestimmen. Aber was passiert mit denjenigen, die da nicht mitgehen können?“ Ein großes Problem, das sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in die Pflicht nehme, sich ständig fortzubilden.
    Nebel betonte: „Die Digitalisierung kommt mit Sicherheit. Unternehmen, die sich nicht daran beteiligen, können sich Sorgen machen.“

    Quelle: Kim Kristin Petermann, online unter: http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/chancen-und-risiken-einer-digitalisierten-arbeitswelt_a_31,2,2567801397.html

     

    KKV: Eine Lüge bleibt eine Lüge! Für einen politischen Diskurs, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt

    Der KKV betrachtet mit Sorge, dass durch Lügen und gefälschte Nachrichten in immer größerem Ausmaß versucht wird, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Vor allem in den Sozialen Medien und einschlägigen Blogs ist die Verbreitung von „Fake News“ und sogenannten „alternativen Fakten“ weit verbreitet, aber auch die klassischen Medien sind nicht davor gefeit, statt Fakten eher populistischen Meinungen und Emotionen das Wort zu reden. Nicht umsonst hat die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016 gewählt.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

    Nicht erst seit der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump müssen wir uns mit einem postfaktischem Politikstil auseinandersetzen, in der nicht mehr die Wahrheit der „Goldstandard“ der politischen Debatte ist, sondern Gefühle und Empfindungen die wahre Realität darstellen sollen. So betitelt die Präsidentenberaterin Kellyanne Conway klar widerlegbare Zahlen über die Besucherzahlen bei Donald Trumps Vereidigung als „alternative facts“. Ähnlich, wenn auch im kleineren Maßstab, die „alternative“ Faktenbeurteilung der AFD Münster zur Zahl und Herkunft der Demonstranten anlässlich ihres Jahresempfangs Anfang Februar in Münster.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

    Der KKV als Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung plädiert deshalb dafür, dass wieder Fakten und Tatsachen die politische Debatten und Entscheidungen bestimmen. An die Adresse von Facebook & Co gerichtet fragt der KKV: „Wenn es möglich ist, mit ausgeklügelten Algorithmen den gläsernen und werbemäßig optimierten Verbraucher zu extrahieren, dann muss es doch auch technisch möglich sein, klar identifizierte Falschmeldungen und gefakte Bilder schnell zu finden und zu entfernen.“ Hier seien die Unternehmen in einer Verantwortung, aus der man sie nicht entlassen dürfe. Außerdem müsse der Rechtsstaat seine Mittel ausschöpfen, wenn gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte von Nutzern verbreitet würden.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

     

    KKV stellt Bundestagsabgeordneten den DOCAT vor

    Sozialkatechismus gibt auch Politikern Orientierungshilfe für ihre praktische Arbeit

    DocatAnlässlich des zweiten Parlamentarischen Mittagessens trafen sich Mitglieder des KKV-Bundesvorstandes mit Bundestagsabgeordneten, darunter auch die Vizepräsidentin des Bundestages, Michaela Noll, in Berlin, um sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Gleichzeitig stellten die KKVer den Abgeordneten den neuen Sozialkatechismus der katholischen Kirche, den DOCAT, vor. „Spötter behaupten ja“, so der KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner, „die Katholische Soziallehre sei das bestgehütetste Geheimnis der Katholischen Kirche. Ein Schatz, der tief vergraben sei und darauf warte, dass man ihn entdeckt.“ Damit dies nicht so bleibe, sei man froh, dass mit dem DOCAT nunmehr eine populäre Übersetzung der Sozial- und Gesellschaftslehre der Katholischen Kirche vorliege, wie sie in wichtigen Dokumenten seit Papst Leo XIII. entwickelt worden sei. Dabei verwies Wehner insbesondere auf das Kapitel 8 „Macht und Moral: Die politische Gemeinschaft“. Hier werde sehr eingehend dargelegt, warum Politik Begründungen, Legitimationen und ethische Rahmenbedingungen brauche, um menschenfreundlich und nützlich zu sei und warum Christen sich nicht aus der Politik heraushalten könnten.

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