Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Gehört der Islam zu Deutschland?

    Prof. Peter Schallenberg (Geistlicher Beirat des KKV-Bundesverbandes):
    „Jeder gehört zu Deutschland und Europa, der sich zur absoluten Menschwürde jeder Person bekennt“

    Prof. Peter SchallenbergFast sind wir der Diskussion schon über­drüssig, ob nun der Islam zu Deutschland gehört oder nicht eigentlich „nur“ die Muslime? Um es gleich vorwegzuneh­men: Ich bin dezidiert der Meinung, dass ganz sicher die Muslime, wie überhaupt jede Frau und jeder Mann gleich welcher Religion oder Konfession, zu Deutsch­land gehören kann, so wie auch die Christen und Juden zu Deutschland ge­hören. Aber es gehört niemand zu Deutschland, weil er Christ oder Jude oder Muslim ist, denn Deutschland ist ein weltanschaulich neutrales Land mit vielen verschiedenen Religionen und Konfessionen - und zukünftig noch mehr! Sicher: Deutschland ist in seiner Geschichte entscheidend christlich und jüdisch geprägt, viel mehr als musli­misch. Aber deswegen ist es kein christli­ches Land, vielmehr haben wir, anders als in Frankreich und in den USA zwar, eine Trennung von Kirche und Staat. Nicht aber haben wir, und das wird häu­fig vergessen, eine Trennung von Reli­gion und Staat, sondern sowohl in der Präambel unseres Grundgesetzes („In Verantwortung vor Gott...“) wie auch in Artikel 1 des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) finden wir religiöse Bezüge, anders gesagt: Hier wird an einen personalen Gott gedacht, wie er in den drei großen monotheisti­schen Religionen Judentum, Christen­tum und Islam vor Augen steht. Das heißt dann: Jeder, der sich in Verantwor­tung vor einem solchen (gedachten) Gott und in Verantwortung vor den Mitmen­schen sein Leben vorstellt, gehört defini­tiv zu Deutschland.

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    KKV Oldenburg diskutiert Arbeit 4.0

    Podiumsgespräch zu Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt

    Kommen Taxis, Busse und LKW bald ohne Fahrer aus? Sind Roboter die besseren Chirurgen? Werden Häuser und Siedlungen mittels 3-D-Druckern gebaut? Die immer leistungsfähigeren IT-Systeme, hochentwickelte Robotik und Sensorik, 3-D-Drucker, Clouds und riesige Datensammlungen lassen uns einen Blick in eine Zukunft werfen, in der kaum etwas unmöglich erscheint.
    Am Samstagvormittag diskutierten auf Einladung des KKV Oldenburg im Forum St. Peter unter dem Schlagwort „Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt“ Oliver Barth vom Deutschen Gewerkschaftsbund, Dirk Heitkötter vom Arbeitgeberverband Oldenburg und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender im Offis-Institut für Informatik der Carl von Ossietzky-Universität, die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dabei ging es vor allem um die sozialen Verhältnisse und die Frage nach Chancen und Risiken für den Menschen an seinem veränderten Arbeitsplatz. Moderiert wurde die Veranstaltung nach der Begrüßung durch KKV-Vorsitzenden Georg Konen von Staatssekretär a. D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk.
    Dabei herrschte unter den Protagonisten Konsens darüber, dass einfachere Tätigkeiten schon bald komplett von Maschinen übernommen werden könnten. Das bedeute aber auch, dass vom künftigen Arbeitnehmer eine höhere Kompetenz verlangt werde, weil dieser etwa für die Wartung der Maschinen zuständig sei. Dirk Heitkötter sieht diese Entwicklung aber auch als Chance auf ganz neue Arbeitsplätze. „Allerdings wird sich auch die Art der Ausbildung für zukünftige Auszubildende ändern“, meinte er.
    Auch Nebel betonte: „Die soziale Kompetenz der Arbeitnehmer wird noch wichtiger werden.“ Der Kontakt zum Menschen, beispielsweise in der Kundenberatung, könne durch keine Maschine ersetzt werden. Allerdings seien durch die zunehmende Digitalisierung neue Datenschutzbestimmungen und Aufklärung in den Betrieben nötig.

    Podium Samstagsforum Arbeit 4.0
    Oliver Barth befürchtet ein weiteres Ausdünnen der mittleren Qualifikationen: „Auf der einen Seite stehen diejenigen, die über die Digitalisierung bestimmen. Aber was passiert mit denjenigen, die da nicht mitgehen können?“ Ein großes Problem, das sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in die Pflicht nehme, sich ständig fortzubilden.
    Nebel betonte: „Die Digitalisierung kommt mit Sicherheit. Unternehmen, die sich nicht daran beteiligen, können sich Sorgen machen.“

    Quelle: Kim Kristin Petermann, online unter: http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/chancen-und-risiken-einer-digitalisierten-arbeitswelt_a_31,2,2567801397.html

     

    KKV: Eine Lüge bleibt eine Lüge! Für einen politischen Diskurs, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt

    Der KKV betrachtet mit Sorge, dass durch Lügen und gefälschte Nachrichten in immer größerem Ausmaß versucht wird, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Vor allem in den Sozialen Medien und einschlägigen Blogs ist die Verbreitung von „Fake News“ und sogenannten „alternativen Fakten“ weit verbreitet, aber auch die klassischen Medien sind nicht davor gefeit, statt Fakten eher populistischen Meinungen und Emotionen das Wort zu reden. Nicht umsonst hat die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016 gewählt.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

    Nicht erst seit der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump müssen wir uns mit einem postfaktischem Politikstil auseinandersetzen, in der nicht mehr die Wahrheit der „Goldstandard“ der politischen Debatte ist, sondern Gefühle und Empfindungen die wahre Realität darstellen sollen. So betitelt die Präsidentenberaterin Kellyanne Conway klar widerlegbare Zahlen über die Besucherzahlen bei Donald Trumps Vereidigung als „alternative facts“. Ähnlich, wenn auch im kleineren Maßstab, die „alternative“ Faktenbeurteilung der AFD Münster zur Zahl und Herkunft der Demonstranten anlässlich ihres Jahresempfangs Anfang Februar in Münster.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

    Der KKV als Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung plädiert deshalb dafür, dass wieder Fakten und Tatsachen die politische Debatten und Entscheidungen bestimmen. An die Adresse von Facebook & Co gerichtet fragt der KKV: „Wenn es möglich ist, mit ausgeklügelten Algorithmen den gläsernen und werbemäßig optimierten Verbraucher zu extrahieren, dann muss es doch auch technisch möglich sein, klar identifizierte Falschmeldungen und gefakte Bilder schnell zu finden und zu entfernen.“ Hier seien die Unternehmen in einer Verantwortung, aus der man sie nicht entlassen dürfe. Außerdem müsse der Rechtsstaat seine Mittel ausschöpfen, wenn gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte von Nutzern verbreitet würden.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

     

    KKV stellt Bundestagsabgeordneten den DOCAT vor

    Sozialkatechismus gibt auch Politikern Orientierungshilfe für ihre praktische Arbeit

    DocatAnlässlich des zweiten Parlamentarischen Mittagessens trafen sich Mitglieder des KKV-Bundesvorstandes mit Bundestagsabgeordneten, darunter auch die Vizepräsidentin des Bundestages, Michaela Noll, in Berlin, um sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Gleichzeitig stellten die KKVer den Abgeordneten den neuen Sozialkatechismus der katholischen Kirche, den DOCAT, vor. „Spötter behaupten ja“, so der KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner, „die Katholische Soziallehre sei das bestgehütetste Geheimnis der Katholischen Kirche. Ein Schatz, der tief vergraben sei und darauf warte, dass man ihn entdeckt.“ Damit dies nicht so bleibe, sei man froh, dass mit dem DOCAT nunmehr eine populäre Übersetzung der Sozial- und Gesellschaftslehre der Katholischen Kirche vorliege, wie sie in wichtigen Dokumenten seit Papst Leo XIII. entwickelt worden sei. Dabei verwies Wehner insbesondere auf das Kapitel 8 „Macht und Moral: Die politische Gemeinschaft“. Hier werde sehr eingehend dargelegt, warum Politik Begründungen, Legitimationen und ethische Rahmenbedingungen brauche, um menschenfreundlich und nützlich zu sei und warum Christen sich nicht aus der Politik heraushalten könnten.

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    Jahresprogramme 2017 der Ortsgemeinschaften online

    Die (Halb-)Jahresprogramme 2017 der KKV-Orts­gemein­schaften im Bistum Münster stehen nach und nach online und auch zum Download bereit.

    Hier finden Sie die Links zu den entsprechenden Seiten:

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Greven
    Download Programm 2017 - KKV Greven

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Gronau und Epe
    Download Programm 2017 - KKV Gronau und Epe

    Das Programm der Ortsgemeinschaft HANSA Münster
    Download Programm 2017 - KKV HANSA Münster

    Das Programm der Ortsgemeinschaft WESTFALIA Bocholt
    Download Programm 2017 - KKV Bocholt

    Das Programm der Ortsgemeinschaft UNITAS Kevelaer
    Download Programm 2017 - KKV Kevelaer

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Lohne

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Oldenburg

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Beckum

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Cloppenburg

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Nottuln

     

    Besuchen Sie die Seiten, informieren Sie sich über die vielfältigen Programme und nehmen Sie bei Interesse Kontakt zu den verantwortlichen Ansprechpartnerinnen und -partnern der jeweiligen Ortsgemeinschaften auf.

     

    „Kauf mal wieder nebenan!“ – KKV Gronau und Epe stellt Bürgermeisterin Plakataktion zur Stärkung lebendiger Innenstädte vor

    In diesen Tagen tauchen in vielen Schaufenstern Plakate auf. Darauf ist eine junge Frau zu sehen, die einen ganzen Turm von Paketen balanciert. „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“, steht auf dem untersten Paket. Mit diesen Plakaten macht sich der KKV- Ortsgemeinschaft Gronau und Epe für die Stärkung des lokalen Einzelhandels und lebendige Innenstädte stark.
    Am Donnerstag haben drei Vertreter des KKV, Renate Schabbing, Wilhelm Bilke und Bernhard Segbers, die Aktion Bürgermeisterin Sonja Jürgens vorgestellt und Plakate an Mechthild Hölscher, Vorstandsmitglied des City-Rings, übergeben.
    „Sie sprechen mir mit dieser Aktion aus dem Herzen“, sagte die Bürgermeisterin und betonte, dass jeder Bürger etwas für eine lebendige Innenstadt tun kann, indem er vor Ort einkauft. Auch Mechthild Hölscher lobte die Aktion, die auch dafür wirbt, dass die Menschen ihr Konsumverhalten im Internet hinterfragen. „Es ist Alltag, dass die Menschen sich bei uns informieren und beraten lassen und dann online kaufen“, sagte Hölscher. Wilhelm Bilke ergänzte, dass Einkaufszentren am Stadtrand dazu führen, dass die Menschen immer häufiger mit dem Auto fahren.

    Der KKV bei der Bürgermeisterin

    „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ lautet das Motto der Plakat-Aktion. Bernhard Segbers (l.), Wilhelm Bilke und Renate Schabbing (2.v.r.) stellten sie Bürgermeisterin Sonja Jürgens vor (M.) und übergaben Mechthild Hölscher die Plakate. Foto: Frank Zimmermann

    Schnell entwickelte sich der Termin im Büro der Bürgermeisterin zu einer Diskussionsrunde um die Entwicklung des Einzelhandels und der Innenstadt insgesamt. „Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum es so lange dauert, den Wochenmarkt zu verlegen“, sagte Renate Schabbing. Jürgens erklärte, dass die Sache komplizierter sei, als es auf den ersten Blick scheine. Die Belange vieler Beteiligter müssen berücksichtigt werden: Die Geschäfte am Kurt-Schumacher-Platz und in der Schulstraße möchten, dass der Markt bleibt. Die Marktbeschicker möchten umziehen, und die Händler in der Neustraße möchten nicht, dass die großen Marktstände direkt vor ihren Schaufenstern stehen, umriss Jürgens die Gemengelage. Aber: An dem Thema sei intensiv gearbeitet worden und die Ergebnisse würden im nächsten Haupt- und Finanzausschuss am 7. Dezember vorgestellt und diskutiert.
    Dass der Markt bald umzieht, passe auch zur geplanten Innenstadtentwicklung, sagte Jürgens. Spätestens wenn Ende 2017 das Hertie-Gebäude abgerissen werde und 2018 auf dem Schumacher-Platz neu gebaut werde, müsse der Wochenmarkt ohnehin weichen.

    Quelle und Foto: Frank Zimmermann, online unter: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2611207-Aktion-des-Verbands-der-Katholiken-in-Wirtschaft-und-Verwaltung-Damit-die-Innenstadt-lebendig-bleibt

     

    Feierstunde an der Schillerstraße - Bischof Genn segnet „Haus der Verbände“ in Münster

    Bischof Felix Genn hat das „Haus der Verbände“ an der Schillerstraße in Münster gesegnet. „Wir sind ein Verbändebistum und wir wollen es auch bleiben“, sagte er beim Festakt am Montag, dem 31. Oktober 2016. Genn dankte allen, die an dem Bauprojekt mitgewirkt hatten, besonders den Verantwortlichen der Bischof-Hermann-Stiftung, auf dessen Gelände das „Haus der Verbände“ entstanden ist. An der Feierstunde nahmen Mitglieder der Verbände und zahlreiche Gäste aus Stadt und Kirche teil, darunter Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD) und Stadtdechant Jörg Hagemann.

    Bischof Genn segnet das „Ich höre oft, dass die Zeit der Verbände vorbei sei“, sagte der Bischof. Doch das Haus zeige, dass die dort beheimateten Verbände als Kirche in die Gesellschaft hineinwirken wollten. „Es lohnt sich, in die Verbandsarbeit zu investieren, personell und finanziell, denn das hat Zukunft“, betonte der Bischof.

    Genn wies auf die Bischof-Hermann-Stiftung hin, die das Bauvorhaben auf Anfrage einiger Verbände neben den Gebäuden mit den eigenen Angeboten für Menschen in sozialen Notlagen initiiert hatte. Genns Vorgänger Bischof Hermann Dingelstad (1835-1911) hatte die Stiftung 1896 als Antwort auf die sozialen Probleme der damaligen Zeit gegründet. Das Haus der Verbände habe auf dem Gelände der Bischof-Hermann-Stiftung einen passenden Platz gefunden, weil „gerade die Verbände deutlich machen, dass wir einen sozialen Auftrag in die Gesellschaft hinein haben“, erklärte Genn.

    Inzwischen sind alle Mieter eingezogen, haben ein neues Zuhause gefunden. Nur die Wohnungen für Menschen, die auf dem freien Markt keine Chance haben, werden erst später im Dachgeschoss bezogen.

    „Die letzten Monate waren anstrengend“, sagen Beschäftigte, denn neben ihrer eigentlichen Arbeit mussten sie zusätzlich viel Baulärm ertragen. Ein Ende ist aber abzusehen, denn jetzt stehen nur noch die Außenarbeiten aus, so Architekt Reinold Hendker aus Bad Lippspringe. Die Mitarbeiter der Verbände empfinden ihre neue Heimat durchweg als vorteilhaft und loben die kurzen Wege. Die Arbeit unter einem Dach bündelt inhaltlich alle Kräfte.

     

    Aktion des KKV: „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!"

    Kauf-mal-wieder-nebenan

    Unter dem Motto „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ werben in den nächsten Wochen viele KKV-Ortsgemeinschaften im Bistum Münster mit Plakaten und Handzetteln für einen bewussten Konsum und lebendige Innenstädte. So wichtig und alltäglich die Möglichkeit des Online-Shoppings heute auch ist, so ist der schnelle Einkauf im Internet nicht immer der bessere Schritt. Bewusster Konsum ist nachhaltig, fair, sozial und wo möglich auch lokal. Das schafft Arbeit vor Ort und macht lebendige, lebenswerte Innenstädte möglich. „Um die Ecke“, so der KKV, „gibt nicht nur Qualität und Service, sondern auch das Plus an Menschlichkeit, das kein Klick dieser Welt ersetzen kann“.

    Der KKV lehnt den Einkauf im Internet nicht prinzipiell ab. Er gehört zum Alltag und erleichtert vielen – nicht zuletzt der älteren Generation – den Einkauf. Trotzdem muss klar sein: Wer online kauft, schafft keinen Arbeitsplatz vor Ort. Handel und Gewerbe in den Städten können nicht nur davon leben, dass man sich Dinge ansieht und beraten lässt, um sie dann online zu kaufen – oder aber nach dem Kauf zur Reparatur zu kommen. Die Aktion versteht sich aber auch nicht als bloßes „Förderprogramm“ für den lokalen Einzelhandel. Der KKV hat den sozialen Mehrwert im Blick - ganz den Grundsätzen der katholischen Soziallehre folgend.

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    Umzug der Diözesangeschäftsstelle

    Die Geschäftsstelle des KKV-Diözesanverbandes Münster ist in das neue "Haus der Verbände" umgezogen.

    Unsere neue Anschrift und neuen Telefonnummern lauten:

    KKV-Diözesanverband Münster e.V.
    Schillerstraße 44a
    48155 Münster
    Tel.: 0251 / 97441-475 (Geschäftsführung, Herr Gebker)
    Tel.: 0251 / 97441-469 (Sekretariat, Frau Fricke)
    Fax: 0251 / 97440-500
    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

     

    125 Jahre KKV Lohne - Festgottesdienst und Jubiläumsfeier

    Banner_Jubiläum_125Ein stolzes Jubiläum feierte der KKV Lohne am 23. Oktober 2016: Vor 125 Jahren wurde die KKV-Ortsgemeinschaft gegründet. Anlässlich des Jubiläums wurde mit den Mitgliedern, Partnern, Freunden und weiteren geladenen Gästen ein Pontikalamt mit Diözesanbischof Dr. Felix Genn und Prälat Prof. Dr. Janssen (ehem. Präses des Diözesanverbandes Münster) in der Pfarrkirche St. Gertrud in Lohne gefeiert. Bischof Genn fand im Gottesdienst klare Worte anlässlich des Jubiläums. Er beschrieb die Aufgaben - eingedenk der Prinzipien der katholischen Soziallehre - in der die „berufliche Situation als Kaufleute mit der christlichen Botschaft von Jesu verbunden" wird. Dazu sei es notwendig, immer wieder neu diese Ziele zu hinterfragen und zu gestalten. "Arbeit ist nicht nur ein Sachwert, sondern ein Personenwert; die Würde des Einzelnen steht im Mittelpunkt!" Es sang die Chorgemeinschaft St. Gertrud. Im Anschluss gab es im Gasthaus Römann einen Empfang mit Mittagessen und Grußworten von Dechant Rudolf Büscher, Norbert Zumbrägel (Diözesanverband Münster) und vom Bürgermeister der Stadt Lohne, Tobias Gerdesmeyer. Die musikalische Begleitung wurde vom Bläserkreis der Musikschule Lohne gestaltet.

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    Neues Haus der Verbände: KKV-Diözesanverband im neuen Domizil

    Ob KAB, CAJ, KKV oder kfd – an der Schillerstraße 44 stehen die Zeichen auf Einzug. Denn das Bauwerk an dieser Adresse ist fast vollendet – und es ist gut geworden.
    Elf katholische Verbände, darunter auch der KKV-Diözesanverband Münster, sowie drei Organisationen sind allesamt rundum glücklich, ihre Arbeit fortan unter einem Dach fortsetzen zu können – Dank der Bischof-Hermann-Stiftung. Ziehvater des Hauses ist Peter Brüggemann, der als Geschäftsführer im „Unruhestand“ viel zu tun hat und dessen Nachfolger Dietmar Davids ist.
    Anfang September kamen die Vertreter der Verbände, Initiativen und Organisationen im Ketteler-Haus zusammen, in freudiger Erwartung auf ihre Arbeit unter einem Dach. Einige Mieter sind schon eingezogen „Der Rohbau war Ende 2015 fertiggestellt, ab Juni konnten die ersten einziehen“, sagte Davids. Die drei Etagen und das Dachgeschoss – als Heimat für vier stationäre Plätze in der Wohnungslosenhilfe – auf 2008 Quadratmetern sind nach Bedarf zugeschnitten mit Besprechungsräumen, Keller und unterirdischem Parkraum.
    „Vor 100 Jahren stand an dieser Stelle ein riesengroßer Saal für Versammlungen“, blickte Peter Brüggemann in die Geschichte zurück. „Im Krieg wurde das Gebäude völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut“, berichtete Brüggemann, der sich nun umso mehr freut, dass das Haus für über fünf Millionen Euro fast fertig ist.

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    Die Soziallehre der Kirche - für Jugendliche aufbereitet

    DOCAT vorgestellt - Auf Anregung des KKV entstanden

    DOCAT - Soziallehre für JugendlicheAuf dem Weltjugendtag in Krakau stellte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am 26. Juli den DOCAT vor. Das Buch, das weltweit gleichzeitig in allen großen Kultursprachen erscheint, will eine Anleitung zum sozialen Handeln sein. Junge Christen sollen alles über Solidarität, Menschenrechte, Menschenwürde, Frieden und Gerechtigkeit wissen.

    "Ich wünsche mir“, sagt Papst Franziskus im Vorwort zum DOCAT, „eine Million junger Christen, ja am besten eine ganze Generation, die für ihre Zeitgenossen ´Soziallehre auf zwei Beinen´ sind“. Er versteht das Buch als "so etwas wie eine Gebrauchsanweisung, die uns hilft, mit dem Evangelium erst einmal uns selbst, dann unser nächstes Umfeld und am Ende die ganze Welt zu verändern“. Denn: „So wie es im Moment in der Welt zugeht“, sagt Franziskus, „kann es nicht bleiben. Wenn ein Christ in dieser Zeit an der Not der Ärmsten der Armen vorbeischaut, dann ist er in Wirklichkeit kein Christ!“.

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    KKV unterstützt Bürgerbegehren gegen weitere verkaufsoffene Sonntage

    "Weil die Arbeit nie aufhört, muss der Mensch mit der Arbeit aufhören."

    Buergerbegehren-Freier-Sonntag-MuensterDer KKV-Diözesanverband im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung und die KKV-Ortsgemeinschaft HANSA Münster unterstützen das kürzlich auf Initiative der Gewerkschaft Verdi und kirchlicher Verbände gestartete Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster. Norbert Zumbrägel, Vorsitzender des Diözesanverbandes und der Ortsgemeinschaft Münster, ruft die Mitglieder des KKV in Münster dazu auf, sich dem Bürgerbegehren anzuschließen.

    Der KKV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Deutschland die Sonn- und Feiertagsarbeit in einem erschreckenden Maße zugenommen habe. Wenn gerade die junge Generation heute zunehmend über Stress und Burn-out am Arbeitsplatz klage, dann auch, weil von der Werkbank bis zur Chefetage der Sonntag als Tag des Abschaltens, des Innehaltens und der Ruhe fehle.

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    KKV-Diözesanverband Münster verabschiedet Geistlichen Beirat Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen

    Prälat JanssenStehende Ovationen zum Abschied: Mit minutenlangem Beifall hat die Mitglieder­versammlung des KKV-Diözesan­ver­bandes Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung am Samstag, dem 21. Mai 2016 in Gronau seinen langjährigen Geistlichen Beirat, Prof. Dr. Friedrich Janssen, verabschiedet. Fast 30 Jahre hat er – von vielen liebevoll nur „Pater Fritz“ genannt – dem KKV auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene Impulse gegeben: Durch Vorträge, Besinnungstage und Predigten, durch unermüdliches Engagement bei Besuchen vor Ort und besonders durch seine persönliche Zuwendung.

    Laudator Rainer Meyer

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    Pater Hans Vöcking zu Gast beim Diözesantreffen des KKV

    Annäherung jenseits von Politparolen

    Gronau - Der Islam stellt Politik und Gesellschaft vor neue Fragen – namentlich Vertreter der christlichen Religionen. Bei der Mitgliederver­sammlung des KKV-Diözesanverbands sprach der aus Gronau stammende Ordensmann und Islamwissenschafter Hans Vöcking über die Herausforderungen, vor die der Islam Gesellschaft und Kirche in Deutschland stellt.

    Von Christiane Nitsche

    Pater Hans Vöcking auf der KKV-Mitgliederversammlung

    „Man redet immer von ‚der Islam‘, aber ‚den Islam‘ gibt es nicht“, stellte Vöcking fest. „Man kann immer nur von islamischen Lehren sprechen.“ Wer es mit Muslimen zu tun habe, müsse immer fragen: „Zu welcher Moschee, zu welcher Bruderschaft, zu welcher Rechtslehre gehörst du?“
    Pater Hans Vöcking ist Mitglied des Ordens „Weiße Väter“ und war 25 Jahre lang im Rat der Europäischen Bischofskonferenzen zuständig für den christlich-islamischen Dialog in Europa. Über 20 Jahre leitete er die von ihm aufgebaute Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz in Frankfurt.
    Im Unterschied zum Islam sei das Christentum ohne Philosophie nicht denkbar, erläuterte Vöcking. „Das brauchen Muslime nicht, denn Gott hat sich ihnen nicht offenbart“, erklärte Vöcking. „Er ist der Fremde geblieben, hat nur seinen Willen kundgetan.“ Und da gebe es unterschiedliche Interpretationen und Auslegungen des Korans.

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    KKV weist Thesen des Erzbischofs zur Flüchtlingspolitik klar zurück

    Zu kontroversen Diskussionen hat die Rede von Mor Julius Dr. Hanna Aydin, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, bei der Fußwallfahrt der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg am Sonntag vom Kinderheim Heilig Kreuz in Cloppenburg bis nach Bethen geführt. Aydin ist Erzbischof mit Sitz in Delmenhorst und sprach über „Christenverfolgung heute“.
    Aydin nahm aber auch die Asylpolitik ins Visier. Die Politiker seien dumm. Sie merkten nicht, dass die Asylbewerber von „Wölfen“ unterwandert würden. Allein in Deutschland soll es an die 400 „Wölfe“ geben – das seien Mitglieder des Islamischen Staates. Nach Ansicht des Erzbischofs brauche ein Großteil der Asylbewerber keine Sozialhilfe. „Die Deutschen sind blind und dumm“, sagte er weiter. Auch eine Heirat mit einem Türken sieht er kritisch. Mittlerweile haben 40 000 deutsche Frauen einen Türken geheiratet. „Die Deutschen machen die Augen zu“. So berichtete der Erzbischof, dass einige Türken bis zu vier Frauen heiraten dürften. Die Europäer hätten keine Erfahrungen mit Muslimen. „Seien sie wachsam“, so sein Appell an die 80 Besucher der Veranstaltung.
    Die Thesen Aydins stießen beim Publikum auf teils heftigen Widerspruch – allen voran beim KKV-Bezirksvorsitzenden Georg Konen (Oldenburg): „Das sind nicht die Positionen des katholischen Sozialverbands KKV. Damit haben wir nichts zu tun“, stellte er im Nachgang und im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung (NWZ)  klar. „Wir achten die Flüchtlinge in ihrer Würde als Menschen, die Grausames erlebt haben und unsere Hilfe brauchen. Wir wollen diesen Menschen helfen, sie aufnehmen und nicht ausgrenzen“, betonte er. Konen übergab dem Erzbischof 1000 Euro, die während der Wallfahrt gesammelt worden waren – als Spende für die Flüchtlingshilfe.

     

    „Zu neuen Aufbrüchen bereit sein“ „500 Jahre Reformation und 50 Jahre Zweites Vatikanum“

    KKV-Samstagsforum mit Bischof Jan Janssen und Weihbischof Heinrich Timmerevers

    Sie treffen sich bei vielen Terminen, übernehmen zusammen Schirmherrschaften, etwa für das „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“, und nächstes Jahr wollen sie gemeinsam anlässlich des Reformationsjubiläums nach Wittenberg fahren: Die Zusammenarbeit von Bischof Jan Janssen und Weihbischof Heinrich Timmerevers ist ein Paradebeispiel für gelebte Ökumene.
    Samstagsforum_Ökumene_Oldenburg_1Am Samstag, 9. April, waren der katholische Weihbischof Heinrich Timmerevers vom Bischöflichen Offizial Vechta und der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, Gäste bei einem KKV-Samstagsforum in Oldenburg. „500 Jahre Reformation und 50 Jahre Zweites Vatikanum – Einblicke und Ausblicke zur Ökumene im Oldenburger Land“ lautete das Motto in der Oldenburger Forumskirche St. Peter. Das angeregte und sehr persönliche Gespräch vor ca. 200 Zuhörerinnen und Zuhörern moderierte der Journalist Jürgen Westerhoff.

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    Besinnungstag der KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland

    Pfarrer MönninghoffAm 13. März trafen sich gut fünfzig KKVerInnen aus den Ortsgemeinschaften des Münsterlands zu Ihrem traditionellen Besinnungstag. Diesmal unter veränderten örtlichen Gegebenheiten. Die in vielen Jahren liebgewonnene Begegnungsstätte Haus Mariengrund stand nicht zur Verfügung. Daher hatte man den sehr beliebten Besinnungstag ins Franz-Hitze-Haus verlegt, eine bewährte Stätte für Veranstaltungen dieser Art jeglicher Größe. Als Referenten konnte man Pfarrer Reinhard Mönninghoff, Rektor der Servatiikirche, gewinnen und hatte, das kann man schon vorwegnehmen, einen guten Griff getan. Die Reaktionen der Zuhörer waren schon in der Pause überschwänglich positiv und führten zum Schluss zu minutenlangem, herzlichen Beifall.
    Was war es, wovon die KKVerInnen so angetan waren? Keine theologischen Höhenflüge, die schon einmal zu leichtem bis mittlerem Abheben führen und die einfachen Gläubigen etwas staunend, aber auch manchmal ratlos zurücklassen können. Kein Exegeseseminar mit glatter Struktur und geschliffener Diktion, das wegen des verbreiteten Glanzes zu staunendem Unverständnis führen kann.

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    KKV Diözesanverband unterstützt ZdK-Präsident

    Klare Abgrenzung zur AfD

    Thomas Sternberg, Präsident des ZdK, verteidigte bei einer Rätetagung des Spitzengremiums der Laienkatholiken die Entscheidung des ZdK, beim 100. Katholikentag im Mai in Leipzig keine AfD-Vertreter auf Podien einzuladen. "Wir sollten die Köpfe einer Protestbewegung mit solch fremdenfeindlichen Einstellungen nicht dadurch adeln", betonte Sternberg. "Das ist ein Sammelbecken von Rechtsradikalen und Proteststimmen, die in anderen Koalitionen kein Gehör zu finden glauben", sagte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Freitag in Leipzig. Die AfD sei trotz aller Landtagswahlprognosen "keine ernstzunehmende Partei". Die Vorsitzende Frauke Petry wolle, "dass sie die anerkannte Partei rechts der CDU wird - den Gefallen sollten wir ihr nicht tun".

    ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper berichtete, dass etwa Dreiviertel der Zuschriften an das Laiengremium die Entscheidung ebenfalls kritisiert hätten. Der Hauptvorwurf sei dabei, dass ein Dialog unterdrückt werde. "Das ist jedoch falsch, da beim Katholikentag sehr wohl die Sorgen der AfD-Sympathisanten zur Sprache kommen, und das ist das Entscheidende", betonte Vesper. Die überwiegende Mehrheit der anwesenden Diözesanräte erklärte ihre Unterstützung für die Position des ZdK.

    ZdK-Präsident Sternberg rief in diesem Zusammenhang dazu auf, die Befürchtungen der AfD-Sympathisanten durch Informationen zu entkräften: "Die AfD schürt die diffusen Ängste, da sie ihr Humus sind." Zugleich mahnte er eine klare Positionierung gegen Fremdenfeindlichkeit an: "Das ist unser christlicher Auftrag."