Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 17 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Allerorts wird die Geselligkeit gepflegt.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Die Soziallehre der Kirche - für Jugendliche aufbereitet

    DOCAT vorgestellt - Auf Anregung des KKV entstanden

    DOCAT - Soziallehre für JugendlicheAuf dem Weltjugendtag in Krakau stellte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am 26. Juli den DOCAT vor. Das Buch, das weltweit gleichzeitig in allen großen Kultursprachen erscheint, will eine Anleitung zum sozialen Handeln sein. Junge Christen sollen alles über Solidarität, Menschenrechte, Menschenwürde, Frieden und Gerechtigkeit wissen.

    "Ich wünsche mir“, sagt Papst Franziskus im Vorwort zum DOCAT, „eine Million junger Christen, ja am besten eine ganze Generation, die für ihre Zeitgenossen ´Soziallehre auf zwei Beinen´ sind“. Er versteht das Buch als "so etwas wie eine Gebrauchsanweisung, die uns hilft, mit dem Evangelium erst einmal uns selbst, dann unser nächstes Umfeld und am Ende die ganze Welt zu verändern“. Denn: „So wie es im Moment in der Welt zugeht“, sagt Franziskus, „kann es nicht bleiben. Wenn ein Christ in dieser Zeit an der Not der Ärmsten der Armen vorbeischaut, dann ist er in Wirklichkeit kein Christ!“.

    Der DOCAT liegt bereits in Deutsch, Englisch, Polnisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch vor. Weitere 26 Sprachen werden allein im Jahr 2016 folgen. Auf 320 Seiten behandelt der DOCAT in 328 Fragen und Antworten über 1000 Stichworte. Das Werk, an dem renommierte Sozialexperten, aber auch Jugendliche mitgearbeitet haben, gibt es als Buch und als App.

    Das Projekt DOCAT geht maßgeblich auf Anregung des KKV zurück. Im Herbst 2011 appellierte Bundesvorsitzender Bernd Wehner: „Wenn es so was wie den YOUCAT für die katholische Soziallehre geben könnte, wäre das ein Riesenfortschritt. Die Soziallehre der Kirche ist ein geniales Instrument, aber kaum jemand kennt sie …“ Der KKV brachte nicht nur Anregungen ein, sondern vermittelte auch Kontakte zu wichtigen Sozialethikern aus dem Umfeld von Kardinal Marx, an führender Stelle Prof. Peter Schallenberg und Dr. Arnd Küppers. Und der KKV gab Geld, damit Jugendliche an Kooperationsprojekten teilnehmen und einen mehrtägigen Workshop durchführen konnten.

    Der Name DOCAT leitet sich von "to do" (englich: tun) und catechism ab. Er lehnt sich an den YOUCAT an, den Katechismus der Katholischen Kirche für Jugendliche, der die Glaubenslehre aufbereitet.

    Produktinfo und Bezug: http://shop.youcat.org/youcat-buecher/14/docat

     

    Umzug der Diözesangeschäftsstelle

    Die Geschäftsstelle des KKV-Diözesanverbandes Münster ist in das neue "Haus der Verbände" umgezogen.

    Unsere neue Anschrift und neuen Telefonnummern lauten:

    KKV-Diözesanverband Münster e.V.
    Schillerstraße 44a
    48155 Münster
    Tel.: 0251 / 97441-475 (Geschäftsführung, Herr Gebker)
    Tel.: 0251 / 97441-469 (Sekretariat, Frau Fricke)
    Fax: 0251 / 97440-500
    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

     

    Nachrichten aus dem Bistum Münster

     

    KKV-Familienseminar 2016

    KKV-Familienseminar_2016„Ägypten 2.0 - Flucht und Migration" lautet das diesjährige Thema des KKV-Familienseminars, das vom 30. September bis 3. Oktober 2016 in der Katholischen Akademie Stapelfeld in Cloppenburg stattfindet.

    Schon immer flohen Menschen vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Katastrophen. Bereits die Bibel erzählt viele Geschichten von Flucht und Migration: Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, Abrahams Flucht aus Haran, der Auszug der Juden aus Ägypten, u.v.m.
    In Deutschland ist aktuell vielfach von einer „Flüchtlingswelle“ die Rede. Dabei war und ist die Bundesrepublik schon seit 50 Jahren ein Einwanderungsland, insbesondere für Menschen aus der Türkei, dem Balkan und den ehemaligen Ostblockstaaten, ohne dass man von einer „Überfremdung“ sprechen könnte. Was also macht für viele die aktuelle Einwanderung zu einer „Flüchtlingskrise“?

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    KKV unterstützt Bürgerbegehren gegen weitere verkaufsoffene Sonntage

    "Weil die Arbeit nie aufhört, muss der Mensch mit der Arbeit aufhören."

    Buergerbegehren-Freier-Sonntag-MuensterDer KKV-Diözesanverband im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung und die KKV-Ortsgemeinschaft HANSA Münster unterstützen das kürzlich auf Initiative der Gewerkschaft Verdi und kirchlicher Verbände gestartete Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster. Norbert Zumbrägel, Vorsitzender des Diözesanverbandes und der Ortsgemeinschaft Münster, ruft die Mitglieder des KKV in Münster dazu auf, sich dem Bürgerbegehren anzuschließen.

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    KKV-Diözesanverband Münster verabschiedet Geistlichen Beirat Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen

    Prälat JanssenStehende Ovationen zum Abschied: Mit minutenlangem Beifall hat die Mitglieder­versammlung des KKV-Diözesan­ver­bandes Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung am Samstag, dem 21. Mai 2016 in Gronau seinen langjährigen Geistlichen Beirat, Prof. Dr. Friedrich Janssen, verabschiedet. Fast 30 Jahre hat er – von vielen liebevoll nur „Pater Fritz“ genannt – dem KKV auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene Impulse gegeben: Durch Vorträge, Besinnungstage und Predigten, durch unermüdliches Engagement bei Besuchen vor Ort und besonders durch seine persönliche Zuwendung.

    Laudator Rainer Meyer

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    Pater Hans Vöcking zu Gast beim Diözesantreffen des KKV

    Annäherung jenseits von Politparolen

    Gronau - Der Islam stellt Politik und Gesellschaft vor neue Fragen – namentlich Vertreter der christlichen Religionen. Bei der Mitgliederver­sammlung des KKV-Diözesanverbands sprach der aus Gronau stammende Ordensmann und Islamwissenschafter Hans Vöcking über die Herausforderungen, vor die der Islam Gesellschaft und Kirche in Deutschland stellt.

    Von Christiane Nitsche

    Pater Hans Vöcking auf der KKV-Mitgliederversammlung

    „Man redet immer von ‚der Islam‘, aber ‚den Islam‘ gibt es nicht“, stellte Vöcking fest. „Man kann immer nur von islamischen Lehren sprechen.“ Wer es mit Muslimen zu tun habe, müsse immer fragen: „Zu welcher Moschee, zu welcher Bruderschaft, zu welcher Rechtslehre gehörst du?“
    Pater Hans Vöcking ist Mitglied des Ordens „Weiße Väter“ und war 25 Jahre lang im Rat der Europäischen Bischofskonferenzen zuständig für den christlich-islamischen Dialog in Europa. Über 20 Jahre leitete er die von ihm aufgebaute Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz in Frankfurt.
    Im Unterschied zum Islam sei das Christentum ohne Philosophie nicht denkbar, erläuterte Vöcking. „Das brauchen Muslime nicht, denn Gott hat sich ihnen nicht offenbart“, erklärte Vöcking. „Er ist der Fremde geblieben, hat nur seinen Willen kundgetan.“ Und da gebe es unterschiedliche Interpretationen und Auslegungen des Korans.

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    KKV weist Thesen des Erzbischofs zur Flüchtlingspolitik klar zurück

    Zu kontroversen Diskussionen hat die Rede von Mor Julius Dr. Hanna Aydin, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, bei der Fußwallfahrt der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg am Sonntag vom Kinderheim Heilig Kreuz in Cloppenburg bis nach Bethen geführt. Aydin ist Erzbischof mit Sitz in Delmenhorst und sprach über „Christenverfolgung heute“.
    Aydin nahm aber auch die Asylpolitik ins Visier. Die Politiker seien dumm. Sie merkten nicht, dass die Asylbewerber von „Wölfen“ unterwandert würden. Allein in Deutschland soll es an die 400 „Wölfe“ geben – das seien Mitglieder des Islamischen Staates. Nach Ansicht des Erzbischofs brauche ein Großteil der Asylbewerber keine Sozialhilfe. „Die Deutschen sind blind und dumm“, sagte er weiter. Auch eine Heirat mit einem Türken sieht er kritisch. Mittlerweile haben 40 000 deutsche Frauen einen Türken geheiratet. „Die Deutschen machen die Augen zu“. So berichtete der Erzbischof, dass einige Türken bis zu vier Frauen heiraten dürften. Die Europäer hätten keine Erfahrungen mit Muslimen. „Seien sie wachsam“, so sein Appell an die 80 Besucher der Veranstaltung.
    Die Thesen Aydins stießen beim Publikum auf teils heftigen Widerspruch – allen voran beim KKV-Bezirksvorsitzenden Georg Konen (Oldenburg): „Das sind nicht die Positionen des katholischen Sozialverbands KKV. Damit haben wir nichts zu tun“, stellte er im Nachgang und im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung (NWZ)  klar. „Wir achten die Flüchtlinge in ihrer Würde als Menschen, die Grausames erlebt haben und unsere Hilfe brauchen. Wir wollen diesen Menschen helfen, sie aufnehmen und nicht ausgrenzen“, betonte er. Konen übergab dem Erzbischof 1000 Euro, die während der Wallfahrt gesammelt worden waren – als Spende für die Flüchtlingshilfe.