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Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Jahresauftakt 2020: Filmwerkstatt beim KKV Nottuln

    Mr-May-DVDDer KKV Nottuln hatte im Rahmen seiner Jahresauftaktveranstaltung seine Mitglieder zu einer Filmwerkstatt eingeladen. Diözesangeschäftsführer Norbert Gebker stellte am Freitagabend den berührenden Film „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ (Regie: Uberto Pasolini) vor.

    Zum Inhalt: John May ist ein Mensch der besonderen Art. Mit fast obsessiver Akribie und wahrer Engelsgeduld bemüht er sich im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung als „Funeral Officer“ darum, Angehörige einsam verstorbener Menschen ausfindig zu machen. Wenn sich alle Spuren als vergeblich erwiesen haben, kümmert sich Mr. May um eine würdevolle Beisetzung – liebevoll wählt er die geeignete Musik aus und schreibt die Ansprache für die Trauerfeier, deren einziger Gast er selbst ist.
    Als Mays Abteilung Einsparmaßnahmen zum Opfer fallen soll, stürzt er sich mit umso größerem Eifer auf seinen letzten Fall: Billy Stoke, dessen verwahrloste Wohnung genau vis-à-vis seinem eigenen Zuhause liegt. Immer tiefer gräbt sich Mr. May ins Leben Billy Stokes – der Beginn einer befreienden Reise, die ihn erstmals dazu bringt, sein eigenes Leben mit allen Aufregungen und Gefahren zu wagen … (Quelle: Amazon)

    Der Abend endete mit einem kurzen spirituellen Impuls.

    Am Samstag beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen- und Einzelarbeit intensiv mit den verschiedenen Themen des Films, unter anderem über Beerdigungsrituale und Beerdigungskultur. Aber auch weitergehende Fragen zu Würde und Personalität des Menschen sowie zu Tod und Auferstehung wurden besprochen.

    In der abschließenden Andacht verglich Norbert Gebker den Protagonisten John May mit einem Engel, dessen (theologisch interpretierte) Botschaft lauten könnte: Es ist die hoffende Gewissheit, die der biblische Glaube gewähren will: Der Ewige Gott gedenkt des Menschen, der Mensch lebt im Gedenken Gottes.

     

    Bistum lehnt aktive AfD-Mitglieder ab

    Das Bistum Münster lehnt aktive AfD-Mitglieder im leitenden Kirchendienst ab. Ein aktives Eintreten für die AfD widerspreche den Grundwerten des christlichen Menschenbilds sowie dem in der Grundordnung für den kirchlichen Dienst festgelegten „Sendungsauftrag“ sagte Generalvikar Klaus Winterkamp laut einem Bericht des Online-Portals www.kirche-und-leben.de vor Mitarbeitervertretungen karitativer und kirchlicher Einrichtungen in Haltern. „Ich halte es für unmöglich, dass eine Leiterin einer Kindertageseinrichtung, ein Referent im Bischöflichen Generalvikariat oder ein Caritas-Geschäftsführer aktives AfD-Mitglied sein kann“, sagte Winterkamp und begründete seine Aussagen mit der nach seiner Ansicht demokratie- und menschenverachtenden Politik von Teilen der AfD. Ob seine Meinung vor einem Arbeitsgericht Bestand haben und ob eine solche Unvereinbarkeit für alle kirchlichen Beschäftigungsverhältnisse gelten könne, wisse er nicht, so der Generalvikar. „Ich spreche hier als Theologe, der auch für den Sendungsauftrag der Kirche steht.“ Im Bistum Münster stehe indes kein Fall dieser Art an.

    Quelle: Westfälische Nachrichten v. 14.02.2020

    Zum ausführlichen Bericht im Online-Portal „Kirche und Leben“ (Link)

     

    „Music was my first love“ – Familienseminar 2020

    Familienseminar_2020Der KKV-Diözesanverband Münster lädt auch in 2020 zum Familienseminar ein. Es findet von Donnerstag, 30. April bis Sonntag, 3. Mai 2020 in der Kath. Akademie Stapelfeld in Cloppenburg statt.
    Das Motto des Seminars lautet: „Music was my first love“:
    Musik beeinflusst unser Leben, ob wir es wollen oder nicht. Sie kann unsere Stimmung innerhalb von Sekunden verändern, uns zum Lachen oder zum Weinen bringen und berührt uns wie kaum etwas Anderes: Musik prägt unser Leben und hat sogar Einfluss auf unsere Gesundheit.
    Musik ist Geschmackssache, so viel steht fest. Während ein gut gespieltes Klaviersolo einigen von uns Herz und Seele bewegt, setzt bei anderen ein Heavy-Metal-Sound Gefühlsexplosionen frei. Eines aber hat alle Musik gemeinsam: sie prägt uns von Anfang an und hat einen starken Einfluss auf unser tägliches Leben.
    Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit kann das das Programm noch nicht im Detail vorgestellt werden. Themen an diesem Wochenende können sein:

    - Musik und Biographie
    - Musik und Politik
    - Aktiv Musik machen
    - Tanzen und Singen
    - Meine „Hitparade“

    Anmeldungen bitte bis zum 7. März 2020 an die Geschäftsstelle des KKV-Diözesanverbandes Münster

    Flyer       Anmeldeformular

     

    Antisemitismus ist Sünde

    Logo_ZDKNie wieder dürfen wir Judenfeindschaft zulassen

    Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz am 27. Januar 2020 erklären der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, und der Leiter und die Leiterin des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim ZdK, Rabbiner Andreas Nachama und Dagmar Mensink:

    Heute vor 75 Jahren wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit.
    Der Name „Auschwitz“ steht für die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten, insbesondere für die millionenfache systematische Ermordung der europäischen Juden. Deshalb ist seit 1996 in Deutschland der 27. Januar der Tag, an dem wir der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und der Millionen Menschen gedenken, die durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

    Derzeit erleben wir, wie rechte Kräfte die NS-Zeit kleinreden und relativieren. Dem widersprechen wir mit aller Entschiedenheit. Natürlich können und dürfen wir über die richtige Form der Erinnerung streiten. Hier stellt jede Generation ihre eigenen Fragen, bringt sich mit ihren Perspektiven und mit ihren Ideen ein. Aber die Grundlage für die Debatten muss klar sein: Die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und der Schoa haben ein Recht darauf, dass ihr Leid erinnert und ihr Andenken bewahrt wird. Wer das bestreitet, gibt sie dem Vergessen preis und tritt ihre Würde erneut mit Füßen. Auch können wir in Deutschland und in Europa nicht von der historischen Erfahrung absehen, dass ein demokratischer Rechtsstaat binnen kurzem in eine mörderische Diktatur umschlagen kann, wenn er für eine menschenverachtende Ideologie missbraucht wird. Deshalb kann es auch keinen Schlussstrich geben.

    Die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialisten muss uns vielmehr sensibel und wachsam machen für die Verletzung demokratischer Grund- und Freiheitsrechte. Als Deutsche wie als Katholikinnen und Katholiken, Juden und Jüdinnen müssen wir klar die Stimme gegen alle Formen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus erheben und für die gleiche Würde aller Menschen eintreten.

    Lange hat es gedauert, bis die katholische Kirche anerkannt hat, dass die jahrhundertealte christliche Judenfeindschaft dem völkischen Antisemitismus der Nationalsozialisten den Boden bereitet hat. Mit Respekt haben wir deshalb wahrgenommen, dass der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, anlässlich des heutigen Gedenktages noch einmal klar aussprechen, dass auch Verantwortliche der Kirche oft mit dem Rücken zu den Opfern standen und dass der tief auch in den Kirchen verwurzelte Judenhass früherer Zeiten den Judenhass der Moderne genährt habe. Ausdrücklich fordern sie, die Kirchen in Deutschland müssten sich dieser Schuldgeschichte und diesem Schulderbe stellen.

    Die Kirchen haben nach 1945 ihr Verhältnis zum Judentum neu bestimmt. Doch es reicht nicht, dies nur als Programm zu formulieren. In der christlichen Predigt, in der Liturgie, in Kinderbibeln wie in der Schule und in der theologischen Ausbildung muss vermittelt und erfahrbar werden, dass Juden und Christen im Glauben an den Einen Gott miteinander verbunden sind und für eine gerechtere Welt zusammenarbeiten.

    Antisemitismus ist eine Sünde gegen Gott und gegen die Menschheit. Im Bewusstsein der christlichen Schuldgeschichte und in der bleibenden Verantwortung vor den Opfern der Schoa wird das Zentralkomitee der deutschen Katholiken weiter mit aller Kraft antijüdische Vorurteile bekämpfen und eine vertiefte Kenntnis des Judentums und seiner reichen Geschichte und Tradition in Kirche und Gesellschaft fördern.

    Pressemitteilung vom 27.01.2020

     

    KKV Frühjahrsreise vom 17. bis 26. März 2020 an die Côte d’Azur

    Der KKV-Bundesverband und das KKV-Bildungswerk Bayern laden Mitglieder und Interessierte zu einer 10-tägigen Frühjahrsreise an französische Côte d’Azur ein. Zum Programm gehört unter anderem der Besuch von Nizza, Cannes und Monaco sowie Cagnes-sur-Mer, Tourrettes-sur-Loup und Saint-Paul-de-Vence. Drei Ausfüge sowie eine Bootsfahrt über den Golf von Saint-Tropez sind im Reisepreis inbegriffen.

    Standort für die zehn Reisetage ist das 3+-Sterne-Hotel „Club Le Capet“ in der ruhigen Kleinstadt Sainte-Maxime auf der Nordseite des Golfs von Saint-Tropez. Der Strand und das Ortszentrum sind durch Spaziergänge von etwa 900 m erreichbar oder mit einer stündlich angebotenen Busverbindung.

    Bitte lesen Sie die Details dieser und der fakultativen Ausfüge in der Reisebeschreibung (PDF): Reiseausschreibung Cote d'Azur

    Sainte Maxime

     

    KKV Greven: Mittagsforum am 17.12.2019 "Innehalten und eine kurze AUSZEIT nehmen!"

    Mittagsforum-Dezember-2019

    Der KKV Greven lädt in diesem Jahr letztmalig alle Interessierte zum Mittagsforum am Dienstag, 17. Dezember 2019 von 12:00 bis 12:30 Uhr in die Kapelle des Maria-Josef-Hospital freundlich ein.

    Das Mittagsforum steht unter dem Motto: „Zur Ruhe kommen, eine halbe Stunde Auszeit.“ Adventliche und vorweihnachtliche Orgelmusik sowie gelesene Texte zum Thema „Vom Bald und vom Heute“ bieten in dieser aktuell oft hektischen Zeit eine gute Gelegenheit, innezuhalten!

    SEIEN SIE HERZLICH WILLKOMMEN!!

     

    „Mehr Massel als Brassel“

    Buchtitel-MasematteEin „Geheimsprachen-Abend" beim KKV Hansa Münster mit Marion Lohoff-Börger

    Das Wort ‚Masematte‘ bedeutet so viel wie ‚Handel‘ und damit war Frau Lohoff-Börger bei einem Kaufmannsverein thematisch gut aufgehoben. Zu Anfang ihrer Lesung gab sie einen kurzen Abriss über die historische Entstehung dieses sprachlichen Phänomens, das uns in Münster auf Schritt und Tritt begleitet. „Wer ‚jovel‘ oder ‚schovel‘ sagt, kommt aus Münster“, so die Referentin. Beide Wörter entstammen dem Jiddischen, der hauptsächlichen Zuliefersprache. Heute haben einige Wörter aus der Masematte ihren festen Platz in der Umgangssprache der münsterschen Bürger gefunden.

    ‚Die‘ Masematte als Sprache mit einem Vokabular, das schriftlich festgehalten ist, gibt es nicht. Masematte ist eher eine Wortsammlung ursprünglich geheimer Natur mit vielen Variationsmöglichkeiten. So kennt man für ‚Polizei‘ zehn Wörter, für ‚Geld‘ sogar elf; erstaunlich, da insgesamt nur etwa 600 Wörter bekannt sind. Vielfach wurde Masematte von Menschen am Rande der Gesellschaft gesprochen und lässt sich einzelnen Stadtvierteln zuordnen. Verbreitet war es zum Beispiel im Herz-Jesu-Viertel, in Pluggendorf, im Kuhviertel, im Gebiet der Sonnenstraße sowie im Umfeld von ‚Tasche, Brink und Ribbergasse‘.

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    „Lebenslanges Lernen muss förderungswürdig bleiben“ (UPDATE!)

    KKV fordert Erhalt des Status Quo bei Umsatzbesteuerung von Erwachsenenbildung - Protest der Weiterbildungsträger war erfolgreich

    Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. (KKV) hatte - wie viele weitere Träger der Weiterbildung - die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen der Verabschiedung des Jahresteuergesetzes (JStG) 2019 den Status Quo der Umsatzsteuerbefreiung der Erwachsenenbildung auch künftig beizubehalten. Der KKV hatte kritisiert, dass nur noch Bildungsangebote mit einer beruflichen Verwertbarkeit von der Umsatzsteuer zukünftig befreit wären. Alle weiteren Angebote würden zukünftig umsatzsteuerpflichtig. „Uns ist bewusst, dass der Spielraum der Bundesregierung sehr gering ist, da das Europarecht die Harmonisierung der Umsatzsteuerrichtlinien verbindlich vorsieht“, erklärt der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders in einer Pressemitteilung. Er befürchte jedoch, dass die Änderung des § 4 Nr. 21 und 22 UStG dazu führen könnte, dass die politische Forderung nach „lebenslangen Lernen“ durch eine neue Umsatzsteuerpflicht ad absurdum geführt wird. „Einzelne Bildungsangebote könnten sich so verteuern, dass sie für einige Menschen nicht mehr bezahlbar wären“, erklärt der Vorsitzende des katholischen Wirtschafts- und Sozialverbandes.

    Der stellv. KKV-Bundesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg sicherte zu, „… dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im parlamentarischen Verfahren genau prüfen wird, ob alle Änderungen des von der Bundesregierung vorgelegten Entwurfs aus europarechtlicher Sicht zwingend in nationales Recht zu übernehmen sind“. Er wolle sich dafür einsetzen, im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die vorgesehenen Änderungen nach Möglichkeit zu verhindern, so dass es beim Status Quo bleiben könne. „Denn auch die Erwachsenenbildung soll aus meiner Sicht im Sinne eines ‚lebenslangen Lernens’ auch in Zukunft förderwürdig bleiben“, so Sensburg.

    Hierzu ist nun folgendes UPDATE zu vermelden: Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen zur Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen wurden aus der verabschiedeten Gesetzesfassung herausgenommen. Die Koalitionsfraktionen der CDU/CSU und SPD führten hierzu aus, dass die erforderliche Neuregelung der Umsatzsteuerbefreiung von Bildungsleistungen (§ 4 Nr. 21, 22 UStG) angesichts der Komplexität der Thematik, der Vielzahl möglicher Betroffener und der unterschiedlichen Interessenlage der Bildungseinrichtungen noch einer weiteren, vertieften Erörterung bedürfe. Dies soll in einem gesonderten Gesetzgebungsverfahren weiter verfolgt werden (Quelle: haufe.de).

    Mehr Hintergrundinformationen zur ursprünglich geplanten Neuregelung für Bildungsleistungen finden Sie in der Stellungnahme (PDF) der öffentlich verantworteten Weiterbildung: Keine neuen Steuern für die Weiterbildung!

     

    KKV Westfalia Bocholt: Auch nach 130 Jahren „Flagge zeigen“

    KKV-Ortsgemeinschaft feierte ihr Jubiläum

    Vorsitzende Christel Feldhaar begrüßt die Gäste„Mit dem Kreuzschiff in die Zukunft“ lautet das Motto des KKV Westfalia Bocholt. Am 7. September nahmen Mitglieder und Gäste das Patronatsfest der Ortsgemeinschaft zum Anlass, das 130-jährige Bestehen des Ortsverbandes zu feiern. Nach der gemeinsamen Messfeier, zelebriert vom Geistlichen Beirat Alfred Manthey, begrüßte die Vorsitzende Christel Feldhaar die Mitglieder im Casino und sprach über die derzeitige Situation des KKV Die Veranstaltungen würden nicht nur von vielen Mitgliedern besucht, sondern auch von Nicht-Mitgliedern gut angenommen, sagte Feldhaar. Dennoch sei es wichtig, „Flagge zu zeigen“ und dabei zu bleiben.

    Zu Gast: Josef Ridders und Norbert Zumbraegel„Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“, zitierte sie einen afrikanischen Spruch und deutete an, dass auch kleine Hilfeleistungen viel verändern könnten. „Was soll ein Verein sich wünschen, der schon 130 Jahre besteht?“, fragte der Geistliche Beirat, Pastor Alfred Manthey. Seine Antwort: Die Menschen bräuchten „Weisheit“. Die Zukunft sei nicht zu berechnen und Weisheit bewahre vor Illusionen, helfe klarer zu sehen und sich der Realität zu stellen. Vor allem mit Blick auf die momentane Situation der Kirche sei diese „Weisheit" nötig.

    Pfarrer Manthey im Gespräch mit GästenWeisheit und Offenheit sprach auch der Bundesvorsitzende Josef Ridders in seinem Grußwort an. Diese Werte seien zusammen mit „viel Geschick, Ausdauer und Mut“ für neue Aufgaben nötig. Dazu gehöre es, ein attraktives Programm auszuarbeiten und umzusetzen, aber auch damit zu leben, wenn Veranstaltungen nicht den erwünschten Erfolg hätten. Eine Ortsgemeinschaft sei das Fundament eines funktionierenden Verbandes. Deshalb sei es die Pflicht aller Mitglieder, das Vereinsleben nach außen und nach innen aktiv mitzugestalten. Die Mitglieder müssten aufhören zu sagen, was sie nicht wollten, sondern Ideen entwickeln, wie es in Zukunft aussehen könne. Der KKV-Diözesanvorsitzende Norbert Zumbrägel forderte, dass der KKV auch nach außen einen „positiven Eindruck“ machen sollte und sprach die schwierige Nachwuchsfrage an. Franz Josef Probst, Vorsitzender der Bezirksgemeinschaft Niederrhein, sagte, es sei „etwas Besonderes, auf eine derart lange Tradition zurückblicken zu können“ und wünschte ein glückliches und erfolgreiches Weiterbestehen.

     

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