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Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Weihnachten 2018

    KKV-Weihnachtskarte-2018

     

    KKV fördert Bildung

    Logo FördererkreisDer Fördererkreis für Bildungsarbeit des KKV e.V. unterstützt die Ortsgemeinschaften

    Der Fördererkreis für Bildungsarbeit des KKV e.V. bietet seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinschaften Seminare und Forumsveranstaltungen zu aktuellen politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen an. Zumeist bei einem „Samstagsforum“ vertreten namhafte Experten dabei ihre unterschiedlichen Positionen und stehen dem Auditorium Rede und Antwort. Themen der dieser Veranstaltungen sind und waren unter anderem:

    Der Fördererkreis beteiligt sich an den Kosten der Veranstaltung, erstellt Einladungsflyer, macht Pressearbeit und übernimmt viele organisatorische Aufgaben, auch mit personeller und logistischer Unterstützung des KKV-Diözesanverbandes Münster. Bei Interesse an einem der oben genannten oder auch anderen interessanten Themen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wichtig ist die rechtzeitige Absprache, dann ist vieles machbar.

    Wenden Sie sich entweder an die Diözesangeschäftsführer Norbert Gebker (Tel.: 0251 / 97441-475, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder an den Bundesgeschäftsführer Joachim Hüpkes (Tel.: 0201 / 87923-0, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

     

    ZDK gegen die Einschränkung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten

    In einem Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft deutscher Familienorganisationen (AGF), der Deutschen Liga für das Kind, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Diakonie Deutschland und dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) zur Ablehnung des Gesetzesentwurfs zur Einschränkung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten aufgefordert.

    "Mit großer Sorge betrachten wir den aktuellen Gesetzesentwurf", heißt es in dem Schreiben. "Wir ermutigen Sie daher, sich in den Plenar- und Ausschusssitzungen nachdrücklich für die Ermöglichung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte einzusetzen. Damit setzen Sie ein wichtiges Signal und zeigen, dass Deutschland ein starkes Land, eine offene Gesellschaft und eine handlungsfähige Demokratie ist und seiner Verantwortung für die Menschenrechte und den Schutz der Familie gerecht wird."

    Nachdrücklich weisen die Unterzeichner darauf hin, dass nach ihrer Überzeugung die Trennung von Ehepaaren und Familien auf lange Dauer nicht hinnehmbar ist. Sowohl das Grundgesetz als auch die Europäische Menschenrechtskonvention schützten das familiäre Zusammenleben als grundlegenden Bestandteil des Familienlebens in besonderer Weise. Dieser besondere Schutz müsse selbstverständlich auch für geflüchtete Menschen gelten.

    Eine erhebliche Einschränkung des Familiennachzugs ließe zudem Gesichtspunkte der Rechtssicherheit außer Acht. Viele geflüchtete Menschen, die in Deutschland als nur subsidiär schutzberechtigt anerkannt wurden, seien bereits jetzt seit Monaten oder gar Jahren von ihren engsten Angehörigen getrennt. Diese Menschen hätten darauf vertraut, dass sie ihre Familienangehörigen nach Ablauf der befristeten Aussetzung nachholen könnten. Der vorliegende Gesetzesentwurf verfestigt nun diese Trennung, deren Ende in vielen Fällen nicht absehbar sein werde.

    Vor allem Frauen und Kinder würden mit einer Einschränkung des Familiennachzugs ihrem Schicksal in den Krisengebieten oder deren Nachbarstaaten überlassen. Gerade für sie sei eine geordnete Familienzusammenführung ein wichtiger legaler und sicherer Zugangsweg. Ohne ihn sei zu befürchten, dass auch sie sich in ihrer Verzweiflung auf lebensgefährliche Fluchtrouten und in die Hände von Schleppern und Schleusern begäben.

    Ausdrücklich widersprechen die Unterzeichner der Argumentation um mögliche Grenzen der "Integrationsfähigkeit". Vielmehr könne die Zusammenführung der Kernfamilie einen Beitrag für eine erfolgreiche Integration leisten. Sie sporne die Betroffenen an und befreie sie von der ständigen Angst um Leib und Leben ihrer Angehörigen. Hinzu komme, dass sich die befürchteten sehr hohen Nachzugszahlen nicht bestätigt haben.

     

    KKV Cloppenburg war Gastgeber des Diözesantages 2018

    Banner_Dioezesantag_2018

    Die KKV-Ortsgemeinschaft Cloppenburg und der KKV-Diözesanverband Münster blicken auf auf einen intensiven Diözesantag 2018 in der Katholischen Akademie Stapelfeld zurück. Das Motto des zweitägigen Treffens in der Katholischen Akademie Stapelfeld lautete: „Europa: Einheit in Vielfalt gestalten!“

    In seinem schriftlichen Grußwort an die Teilnehmer des Diözesantages verwies Bischof Dr. Felix Genn auf die Worte Papst Franziskus, der die Christen dazu aufruft, Europa eine Seele zu geben, die Prozesse in Gang setzt und Dynamiken in der Gesellschaft erzeugt. Bischof Genn betonte weiter: „Angesichts der Herausforderungen, vor denen Europa steht – um nur einige zu nennen: Institutionelle Erneuerung, Brexit, Handelskonflikte, kriegerische Auseinandersetzungen an so vielen Orten der Welt - ist es umso wichtiger, dass wir als Christen um unsere Verantwortung wissen, in Europa Einheit in Vielfalt zu gestalten.“

    Der Diözesantag begann mit einem hoch interessanten Samstagsforum mit dem Thema: „Europa – Quo vadis? – Perspektiven und Herausforderungen“. Jürgen Westerhoff, Redakteur der NWZ ging mit den Gästen aus Kirche, Wirtschaft und Politik der Frage nach, wie die Zukunft Europas zu gestalten ist. Zu Gast auf dem Podium waren:

    Am Samstagnachmittag befassten sich die Delegierten auf der Mitgliederversammlung mit den üblichen Regularien, die übrigen Teilnehmer waren zu einem Besuch im Museumsdorf in Cloppenburg eingeladen. Mit einem Festabend, auf dem der A-Cappella-Chor „Die Viertakter“ für beste Unterhaltung sorgt, endete der erste Veranstaltungstag.

    Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde und zelebriert vom Geistlichen Direktor der Akademie in Stapelfeld, Dr. Marc Röbel, feierte der KKV am Sonntagmorgen einen Festgottesdienst in der Kirche Hl. Kreuz. Die musikalische Gestaltung lag beim Kammerchor „Musica viva“.

    Der Diözesantag 2018 fand seinen Abschluss mit einer sich anschließenden „Festlichen Stunde“. Festredner war der niedersächsische Landtagsabgeordnete Christoph Eilers. Junge Streicherinnen und Streicher der Kreismusikschule Cloppenburg sorgten musikalisch für die passende Atmosphäre.

     

    Europa - Quo vadis? Perspektiven und Herausforderungen

    Samstagsforum Im Rahmen des KKV-Diözesantages 2018 lädt der KKV Cloppenburg gemeinsam mit dem KKV-Diözesanverband Münster alle Interessierten zu einem Samstagsforum am Samstag, 26. April 2018 um 10:30 Uhr in das Forum der Katholischen Akademie Stapelfeld ein. Das samstagsforum beschäftigt sich mit dem Thema: "Europa - Quo vadis? Perspektiven und Herausforderungen".

    Europa  und die Europäische Union stehen in den nächsten Jahren vor existentiellen Herausforderungen, die die Handlungs- und Funktionsfähigkeit der EU im Kern berühren.  Als offensichtliche Problemfelder seien hier stichwortartig genannt:  Krise des Euro, Brexit-Votum, das Erstarken rechtspopulistischer Parteien und ihre europakritische Haltung, das zukünftige Verhältnis zu Russland und die Haltung zur Türkei, Umgang mit und Integration von Geflüchteten. Zudem stellt sich die Frage, ob Europa durch eine drastisch zunehmende Ungleichheit der Lebensbedingungen nicht sein solidarisches Fundament verliert. Stehen vielleicht nicht nur die prägenden Ideale des europäischen Wertekanons oder sozialstaatliche Vorstellungen zur Disposition, sondern auch die Vorläuferideale von Brüderlichkeit und Gleichheit, ja letztlich die christlichen Gebote von Nächstenliebe und Barmherzigkeit? Wie kann sozialer Ausgleich und gesellschaftliche Teilhabe (wieder) hergestellt werden, um den Menschen deutlich zu machen, dass die europäische Idee eine Zukunft hat?


    Als Gäste aus Kirche, Wirtschaft und Politik dürfen wir begrüßen: Arne Gericke, MdEP, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Direktor des Sozialinstituts Kommende Dortmund, Prof. Dr. Wim Kösters, RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Paul Naujoks, Politischer Sekretär der IG Metall Oldenburg/Wilhelms­haven. Moderiert wird die Veranstaltung von Jürgen Westerhoff, Redakteur der Regionalredaktion der NWZ.

    Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung: Download Flyer "Europa - Quo vadis?"

     

    Digitale Arbeitswelt 4.0 – Einführungsvideo vom Podium des Katholikentags

    Unter Federführung des KKV-Bundesverbandes fand beim Katholikentag ein Großpodium zum Thema „Friedliche digitale Arbeitswelt 4.0? – Chancen und Gefahren für eine menschenwürdige Arbeit“ statt. Veranstalter waren der KKV, die CAJ, die KAB, die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle, der BKU und das Kolpingwerk Deutschland.

    Hierzu gibt es ein fünfminutiges Video, das die Veränderungen durch die Digitalisierung, insbesondere in der Arbeitswelt, zusammenfasst:

     

    KKV-Veranstaltungen auf dem Katholikentag 2018

    Banner_KT

    Samstag, 12. Mai - 14:00 bis 15:30 Uhr - PODIUM
    "Friedliche digitale Arbeitswelt 4.0? -Chancen und Gefahren für eine menschenwürdige Arbeit"
    Ort: Fürstenberghaus am Domplatz, Saal F1

    Arbeitsminister Hubertus Heil diskutiert beim KKV zusammen mit dem KAB_Bundesvorsitzenden Andreas Luttmer-Bensmann, dem Chef der Burda Medien Holding, Dr. Paul-Bernhard Kallen und dem Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Hillmar Schneider unter dem Motto „Friedliche Digitale Arbeitswelt 4.0“ über die Chancen und Risiken der beschleunigten Digitalisierung und die Möglichkeiten der Politik, zu steuern. Moderiert wird die 90-minütige Veranstaltung von Dr. Ursula Weidenfeld. Damit auch das Publikum nicht zu kurz kommt, gibt es die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem werden unmittelbar Betroffene von den Chancen und Risiken in der „Arbeitswelt 4.0“ berichten.

    Samstag, 12. Mai - 16:30 bis 18:00 Uhr - PODIUM
    "Die katholischen Erwachsenenverbände - ein starkes Stück Kirche! - Gemeinsam für eine zukunftsorientierte Pastoral"
    Ort: Hörsaalgebäude am Schlossplatz 46, Saal H2

    Das Podium der katholischen Erwachsenenverbände, darunter auch des KKV-Diözesanverbandes, will deutlich machen, dass die Verbände für die Entwicklung einer zukunftsorientierten Pastoral wichtiger Partner und keine Auslaufmodelle sind.
    Impulse: Prof. Dr. Wilhelm Damberg, Kirchenhistoriker, Bochum / Dr. Christian Hennecke, Leiter der Hauptabteilung Pastoral, Bistum Hildesheim
    Weitere Podiumsteilnehmer*innen:
    Mechtild Heil, Bundesvorsitzende der kfd, Düsseldorf
    Rosalia Walter, Geistl. Leiterin des Kolpingwerkes, Köln
    Moderation: Christa Bischoff, Münster
    Anwalt des Publikums: Hendrik Werbick, Münster
    Download Flyer Podium Erwachsenenverbände

    Donnerstag, 10. Mai, 12:00 - 18:00 Uhr, Freitag/Samstag, 11./12. Mai - 9:30 - 18:00 Uhr
    Gespräch. Begegnung. Information - Verbändecafé im KKV-Hansahof
    Die Diözesanverbände von Junge Gemeinschaft, KAB, KFD, KDFB, Familienbund und KKV laden während des Katholikentages zum Besuch des Verbände­cafés im KKV-Hansahof ein. Bei fair gehandeltem Kaffee und Tee, sowie kleinen Imbissangeboten können Interessierte hier verweilen.
    Ort: Café Hansahof, Aegidiistr. 67 (hinter dem Aegidiiparkhaus, siehe Lageplan im Flyer)
    Download Flyer Verbändecafé

    Donnerstag, 11:30 bis 19:00 Uhr - Freitag, 10:30 bis 19:00 Uhr - Samstag, 10:30 bis 18:00 Uhr
    Der KKV-Bundesverband auf der Kirchenmeile

    Der KKV hat, wie üblich bei Katholikentagen, einen Stand auf der Kirchenmeile im Bereich der kath. Verbände und freut sich über Besucher, Mitglieder und Interessierte. Die Kirchenmeile lädt ein, die Vielfalt des kirchlichen Lebens und Engagements in Verbänden, diözesanen Laiengremien, geistlichen Gemeinschaften, Orden, kirchlichen Institutionen und Initiativen kennen zu lernen.
    Ort: Schlossplatz, Stand Nr. VB 26

     

    Freue mich, Christ zu sein – Weihbischof Theising spricht KKV Mut zu

    Wallfahrt_Bethen_2018Die christliche Gemeinschaft schließe sich nicht ab, sondern sei offen für alle Menschen, sagte Weihbischof Wilfried Theising gestern in seiner Predigt zur 67. Wallfahrt der KKV-Bezirksgemeinschaften Oldenburg in der Bether Wallfahrtsbasilika. Mit einer kleiner Gruppe Fahnenabordnungen war er zuvor vom Vincenzhaus nach Bethen gezogen. Das „Offen-sein“ müsse vor allem für Flüchtlinge gelten, ergänzte Theising. „Christen dürfen den Kreis nicht zu klein ziehen.“ Die katholische Kirche sei keine Nationalkirche, es gebe nicht nur die eine Kirche. Glaube lasse sich jedoch nicht einfach auf die nächsten Generationen tradieren, jeder müsse sich persönlich dazu entscheiden. „Wir müssen den Menschen daher die Möglichkeit geben, diese Entscheidung treffen zu können.“ Das ginge nur, wenn man eine persönliche Beziehung zu Gott habe.

    SegnungIm Anschluss an ein stärkendes Frühstück nach dem Gottesdienst, zu dem Bezirksvorsitzender Georg Konen die Teilnehmer begrüßt hatte, ging Theising unter anderem auf die aktuelle Diskussion um Kreuze in staatlichen Gebäuden in Bayern ein. Der Streit gehe nicht um das Kreuz selbst, sondern um seine Deutung. Das Kreuz sei nicht ein Kultursymbol, wie es der bayerische Ministerpräsident gesagt habe, sondern ein Religionszeichen. „Wir dürfen das Kreuz nicht zum Kampfzeichen missbrauchen“. Christus sei nicht am Kreuz gestorben, um zu dominieren, sondern es sei ein Demutszeichen. „Wir müssen Respekt vor anderen Religionen zeigen“, machte er klar. Er hoffe aber, dass dieser Zwist bald beigelegt werde.

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    KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg gegen Reformations-Feiertag in Niedersachsen

    Reformationstag-FeiertagEine kirchliche Gemeinschaft, die etwas gegen einen kirchlichen Feiertag einzuwenden hat, mutet auf den ersten Blick bemerkenswert an. In die aktuelle Diskussion um einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen am Reformationstag (31. Oktober), mischt sich der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) ein. „Wir fragen uns, ob es in der Findung eines geeigneten Feiertags um Inhalte geht oder um die Realisierung eines zusätzlichen freien Tages“, fragt Georg Konen, Vorsitzender der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg. Feiertage seien nur dann vermittelbar, „wenn Sinn und Zweck eines solchen Tages von einer breiten Masse gesehen, verstanden und entsprechend gefeiert wird. Kirchliche Feiertage müssen auch von Nicht-Christen in ihren Sinnhaftigkeit verstanden werden“, so Georg  Konen.

    In den norddeutschen Bundesländern wird derzeit eine Debatte geführt, ob – quasi als Kompensation des Feiertagsüberhangs im Süden – ein neuer gesetzlicher Feiertag bestimmt werden soll. Viele halten den Reformationstag für angebracht, andere machen sich für einen weltlichen Hintergrund stark.

    „Es bedarf einer gewissen Bereitschaft der überwiegenden Mehrheit, diese Inhalte an diesem Tag kirchlich im Rahmen von Gottesdiensten zu feiern“, so Konen, der spekuliert, dass es heutzutage auch mancher katholischer Feiertag wie Allerheiligen oder Fronleichnam schwer hätte, diesen Anforderungen gerecht werden könnte. Vielleicht wäre es einfacher, einen staatlichen Feiertag auf breiter Basis zu begehen, zum Beispiel am 23. Mai. An diesem Tag trat im Jahr 1949 das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Ansonsten bliebe die Lösung, statt eines Feiertages einen „Niedersachsen-Tag“ als freien Tag einzuführen, regt der KKV-Bezirksvorsitzende an.

    Quelle: https://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/oldenburg-kkv-in-oldenburg-katholischer-verband-gegen-reformations-feiertag_a_50,1,118601034.html

     

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