Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    "Wer immer provoziert, muss sich nicht wundern, wenn er meist im Feuer steht!"

    DJV-Vorsitzender Frank Überall kritisiert Kardinal Wölki im KKV-Küchentalk

    DJV-Vorsitzender Frank ÜberallE S S E N. „Es ist nicht die Schuld der Medien, dass die katholische Kirche in Köln und insbesondere Kardinal Wölki in der öffentlichen Kritik stehen. Wenn man die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten mit fragwürdigen Mitteln versucht zu erschweren oder zu verhindern, dann muss man sich nicht wundern, wenn diese ihrem Auftrag mit noch mehr Motivation nachgehen. Wer immer provoziert, der muss sich nicht wundern, wenn er meist im Feuer steht“, resümiert der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Prof. Dr. Frank Überall, während des zweiten Online-Küchentalks „Himmel & Erde“ des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. (KKV) am Mittwochabend in Hamm.

    KKV-KuechentalkBereits in den vergangenen Wochen äußerte sich der Verbandsvorsitzende, Journalist und Wissenschaftler mehrfach zu den Vorgängen im Erzbistum Köln. So unterstellte Überall dem Erzbistum und damit Kardinal Wölki ein mangelhaftes Aufklärungsinteresse. Im KKV-Küchentalk brachte er es auf den Punkt: „Mir scheint es fast so, als wenn sich Teile der Kölner Amtskirche mit mehr Motivation damit beschäftigen, die freie und unabhängige Berichterstattung über die Vorkommnisse im Erzbistum zu erschweren oder gar zu verhindern, als die internen Probleme aufklären zu wollen.“

    Mit durchaus fragwürdigen Mitteln werde Journalistinnen und Journalisten die Arbeit konsequent erschwert. „Wenn auf nahezu jede Medienanfrage oder -berichterstattung eine Rückmeldung des Erzbistums über eine beauftragte Anwaltskanzlei erfolgt, dann zeugt das meiner Meinung nach von einem sehr eigenartigen demokratischen Medienverständnis“, so der DJV-Gewerkschaftschef, der die Interessen von bundesweit über 37.000 Journalistinnen und Journalisten vertritt. „Ich verfolge als freier Journalist seit vielen Jahren die Arbeit der katholischen Kirche in Köln und bin erstaunt, wie man in kurzer Zeit so viel Porzellan zerbrechen kann“, resümiert Überall, der in der Rheinmetropole wohnt und arbeitet.

    „Katholiken sind es leid, sich immer für die Amtskirche rechtfertigen zu müssen.“

    KKV-Vorstand Ridders„Ich fordere von der Amtskirche – insbesondere im Erzbistum Köln – wieder zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Medienvertretern zurückzukehren“, stellt der Bundesvorsitzende des KKV, Josef Ridders, am Rande des „Küchentalks“ fest. „Die Katholiken sind es leid, sich immer wieder für die Amtskirche rechtfertigen zu müssen. Wer die Fehler gemacht hat, der muss auch ohne Wenn und Aber dafür geradestehen und Konsequenzen ziehen. Es wird Zeit vor der eigenen Haustür zu kehren und nicht die Medien für die Probleme der katholischen Kirche verantwortlich zu machen“, so Ridders. „Wenn wir als Kirche offen und ehrlich zu unseren Fehlern und Problemen stehen, dann können wir auch wieder an Glaubwürdigkeit bei den Menschen gewinnen. Das funktioniert aber in keinem Fall, wenn wir unnötige Energie in die Verhinderung freier Berichterstattung durch die Medien investieren.“

     

    Komm, Schöpfer Geist!

    Pfingsten_2021_Komm-Heiliger-Geist

    1 „Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, / besuch das Herz der Menschen dein, / mit Gnaden sie füll‘, denn du weißt, / dass sie dein Geschöpfe sein.“ (Martin Luther 1524)

     

    „Nachschlag“ beim KKV-Küchentalk

    Himmel-und-Erde-DaemmerschoppenDämmerschoppen mit den „Taufbolden“

    Schon fast zwei Wochen ist es nun her, dass der KKV im Netz die Premiere von „Himmel & Erde – Der KKV-Küchentalk“ ausgestrahlt hat. Mehrere hundert Zuschauer haben sich die Sendung live an-geschaut. Auch die Aufzeichnung der Sendung auf YouTube (Kanal „KKV-Küchentalk“, https://youtu.be/WiaUMU_Urtg) wurde mittlerweile von über 150 Nutzer aufgerufen.

    Trotz fast zwei Stunden Sendung konnten leider live in der Sendung nicht alle Themen ausführlich diskutiert werden. Der KKV-Bundesverband freut sich daher, dass „Die Taufbolde“ Zeit für ein weiteres Gespräch haben und lädt kurzfristig ein zum:

    Daemmerschoppen

    Zuschauer:innen können an dieser GotoMeeting-Videokonferenz unter folgendem Link teilnehmen: https://global.gotomeeting.com/join/970205285
    Ebenso ist eine telefonische Einwahl möglich unter: +49 892 0194 301 (Zugangscode: 970-205-285).

    Der KKV freut sich auf einen spannenden und abwechslungsreichen Gedankenaustausch beim Dämmerschoppen.

     

    KKV-Bundesvorsitzender Josef Ridders befürchtet neuen Generationenkonflikt

    „Wie wirkt es, wenn wir Älteren wieder Urlaub machen und Kinder nicht in die Schule dürfen?“

    KKV fordert katholische Kirche auf, sich aktiv als Mittler zwischen den Generationen einzubringen - „ Solidarität aus christlicher Nächstenliebe ist keine Einbahnstraße!“

    E S S E N. „Nun ist es auch an uns Älteren, den jungen Menschen zu zeigen, dass wir ihre Solidarität in dieser Pandemie nicht ausgenutzt haben!“ Josef Ridders, Vorsitzender des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. (KKV), mahnt seine Generation - aber auch die Politik - zu einem maß-, rücksichts- und verantwortungsvollen Umgang mit den Öffnungen nach dem augenblicklichen Lockdown. „Ich bin selbst über 70, habe bereits meine erste Corona-Schutzimpfung bekommen und sehne mich auch nach Urlaub und Normalität. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wieder eine Kreuzfahrt zu machen, während Kinder noch nicht in die Schule dürfen. Und mir wird das Pils im Biergarten nicht wirklich schmecken, wenn Studenten noch nicht wieder in die Uni gehen können“, stellt Josef Ridders in einer am Mittwoch in Essen veröffentlichten Presseinformation fest.

    KKV-Bundesvorsitzender Josef RiddersWenn man die letzten Monate mit etwas Abstand und objektiv betrachte, müsse man zweifelsohne feststellen, dass die Politik und Gesellschaft gerade von der jüngeren Generation immer wieder Solidarität und Opfer eingefordert haben, um ihre Eltern und Großeltern vor dem Virus zu schützen. „Und obwohl sich die große Mehrheit der jungen Menschen an alle Regelungen und Einschränkungen gehalten hat, wurde durch Medien und Politik vielfach eine ganze Generation als leichtfertige Partymacher dargestellt, die es noch strenger zu reglementieren gilt“, resümiert der KKV-Vorsitzende.

    Dabei seien es gerade Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gewesen, die durch engagierte Hilfsaktionen zum Beispiel für Senioren eingekauft haben oder ihnen phantasievoll schwere und einsame Stunden etwas einfacher gemacht haben. „Ich bin dankbar und hoffe, dass meine Generation das nicht vergisst“, stellt er fest. „Nicht nur wir älteren Menschen haben unter der Krise gelitten. Die Pandemie hat den Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen ein wichtiges Jahr ihre Entwicklung genommen. Für junge Menschen ist ein Jahr viel Zeit und wir werden ihnen viele Erfahrungen und Erlebnisse nicht rückwirkend erneut ermöglichen können. Für diese Solidarität empfinde ich wirkliche Dankbarkeit.“

    „Solidarität aus christlicher Nächstenliebe ist keine Einbahnstraße!“

    „Wenn ich nun sehe, dass junge Familien noch immer Betreuungsprobleme haben, weil die Kitas noch nicht wieder normal geöffnet sind. Wenn ich registriere, dass Schülerinnen und Schüler noch nicht wieder in ihre Klassen dürfen. Wenn Sportvereine ihre Jugendmannschaften noch nicht wieder trainieren dürfen und wir von einer funktionierenden und attraktiven Freizeitkultur für junge Menschen noch meilenweit entfernt sind, dann kann es doch nicht allen Ernstes das vorrangige Ziel der älteren Generation sein, wieder unbeschwert Urlaub zu machen, gemütlich bummeln zu gehen oder sich endlich wieder mit dem ,geimpften‘ Stammtisch im Biergarten zu treffen“, stellt Ridders fest.

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    KKV-Küchentalk ... Online und in voller Länge bei "YouTube"

    In der ersten Ausgabe des KKV-Küchentalks "Himmel & Erde" diskutieren der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders und Mathias Wieland (Chefredaktion Neue Mitte/ConversioPR) mit den beiden "Taufbolden" Kaplan Christoph Hendrix und Kaplan Ralf Meyer. Der Talk ist jetzt online bei YouTube

     

    KKV HANSA Münster: Neue Ausgabe der KKV-Info erschienen

    Titel-KKV-Info-2-2021Gerne veröffentlichen wir an dieser Stelle die aktuelle Ausgabe 2/2021 der KKV-Information des KKV HANSA Münster. Sie finden darin sowohl besinnliche als auch humorvolle Texte, die in diesen Zeiten Mut machen können und sollen.

    Aus dem Inhalt:

    • Worte der Redaktion
    • Geistliches Wort von Pfarrer Wolfgang Beck
    • Geschichten und Gedichte
    • „KKV-Küchentalk“ – Neues Online-Format des Bundesverbandes

    Download KKV-Info 2/2021


     

    KKV-Küchentalk über „Himmel und Erde“

    Neues Format des KKV-Bundesverbandes geht am 20. April auf Sendung

    KKV-KuechentalkEssen, Trinken und der mitmenschliche Austausch in vielen Variationen sind wichtige Facetten einer christlichen Gemeinschaft. Eine neue Kombination dieser drei Elemente präsentiert jetzt der KKV-Bundesverband: In dem Onlineformat „Himmel und Erde – Der KKV-Küchentalk“ sollen zunächst in drei geplanten Sendungen von je 90 Minuten interessante Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft während einer gemütlichen Kochrunde Rede und Antwort stehen.

    Zur ersten Sendung am 20. April 2021 sind die Kapläne Christoph Hendrix und Ralf Meyer aus dem Bistum Münster zu Gast. Mit ihrem Podcast „Taufbolde“ beschreiten sie neue Wege. In ihren Sendungen suchen sie Gott in allen Dingen: Das kann sowohl in der Kirche als auch auf dem Musikfestival „Hurricane“ oder in den Filmen der „Harry Potter“- oder „Star Wars“-Reihe sein.

    Die Idee, Talkshow und Küchensendung zusammenzuführen, ist in Deutschland ein alter Hut. Aber das Konzept in einen christlichen Kontext zu bringen, das gab es noch nie. „In der Küche entwickelt sich stets eine ganz eigene Gesprächsdynamik. Wir werden deswegen mit dem Küchentalk neue Wege gehen und auch christliche Themen, anders als bisher üblich, beleuchten“, erläutert Mathias Wieland von der Chefredaktion der NEUEN MITTE das Konzept. Er wird als Moderator und „Chef de Cuisine“ durch die Sendung führen.

    Die erste Sendung des KKV-Küchentalks wird am Dienstag, dem 20. April, um 18 Uhr live im Netz ausgestrahlt werden. Unter der Domain www.neue-mitte.tv finden Sie weitere Informationen. Dort können die Zuschauer aber nicht nur die Sendung verfolgen, sondern sind eingeladen, das Gespräch mitzugestalten.

    Ein Aspekt, den auch der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders unterstreicht. „Ich freue mich, dass wir mit dem Küchentalk ein Format gefunden haben, dass es allen Mitgliedern, Freund:innen und Interessierten ermöglicht, miteinander zu kommunizieren und – im wahrsten Sinne des Wortes – wieder über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.“

    Taufbolde

     

    Ostern 2021

    Kurt-Marti-Auferstehung

     

    Diözesankomitee kritisiert das Verbot der Segnung von homosexuellen Paaren

    DK-Bild

    Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster hat das vatikanische „Nein“ zur Segnung homosexueller Paare scharf kritisiert und zugleich zu „pastoralem Ungehorsam“ aufgerufen. Die Ablehnung von Segensfeier für gleichgeschlechtlich Liebende ist nach den Worten der Vorsitzenden der Laienvertretung, Kerstin Stegemann, ein fundamentaler Widerspruch zur Botschaft Jesu. „Eine Partnerschaft, die von Liebe und Verantwortung getragen ist, steht unter dem Segen Gottes“, so die Vorsitzende. Daher könne die Kirche Menschen, die den Segen Gottes wünschten, diesen nicht verweigern.

    „Mit Unverständnis reagieren sehr viele Gläubige auf das jüngst ausgesprochene Verbot der römischen Glaubenskongregation“, erläuterte Stegemann. „Als Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster wenden wir uns entschieden gegen das Verbot aus Rom.“

    Die Laienvertretung unterstütze alle Seelsorger*innen, die öffentlich zu ihrer Segnungspraxis stünden: „Sie handeln damit nicht nur im Einklang mit ihrem Gewissen, sondern haben die volle Rückendeckung von einer großen Mehrheit der Katholik*innen.“ Sie trügen dazu bei, die weiterhin vorhandene Diskriminierung von „LGBTQIA+“ im Raum und im Namen der Kirche zu überwinden (die Abkürzung „LGBTQIA+“ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer, Intersexuelle, Asexuell und andere, sich selbst der queeren Community zugehörig fühlenden Menschen).

    Bischöfe sollen Widerspruch einlegen

    Von den kirchlichen Autoritäten erwartet die Laienvertretung eine vorbehaltlose Unterstützung ihrer Mitarbeiter*innen. „Disziplinarische Schritte gegen Mitarbeiter*innen einzuleiten wäre für viele Gläubige ein weiterer Beleg dafür, wie sehr die Kirche gegen ihren eigenen Auftrag handelt“, erklärt Stegemann. Die Bischöfe fordert das Diözesankomitee auf, in Rom Widerspruch gegen das Verbot einzulegen. Die von der Glaubenskongregation vertretene Lehre sei hochgradig defizitär.

    „Wir halten es für eine unabdingbare Pflicht jedes verantwortungsbewussten Amtsträgers, Schaden von den Menschen abzuwenden und die vatikanischen Behörden auf die Selbstbeschädigung des kirchlichen Lehramtes durch eine offizielle Zurückweisung der lehramtlichen Note hinzuweisen“, betont die Vorsitzende des Diözesankomitees.

    Foto: Pixabay / gagnonm1993