Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 12 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Was nun, EU? – Samstagsforum mit David McAllister (MdEP) in Cloppenburg

    David McAllisterDer KKV Cloppenburg lädt gemeinsam mit der KKV Bezirksgemeinschaft Oldenburg und dem KKV-Fördererkreis für Bildungsarbeit zu einem Samstagsforum am 17. September 2022 um 10:30 Uhr in die Kath. Akademie Stapelfeld (Cloppenburg) ein.

    Zu Gast ist David McAllister. Er ist Mitglied des Europaparlaments und Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. In seinem Vortrag „Was nun, EU?“ wird er unter anderem auf die europäischen Herausforderungen angesichts des Ukraine-Krieges, der Corona-Pandemie und des Klimawandels eingehen.

    Die Veranstaltung endet gegen 12:30 Uhr, so dass sich für auswärtige Gäste ein anschließender Besuch im Museumsdorf Cloppenburg anbietet.

    Download Flyer Samstagsforum

     

    KKV-Diözesantag 2022 am 8. Oktober 2022 in Greven

    Josefkirche_GrevenNach langer, coronabedingter Pause hat der KKV-Diözesanvorstand beschlossen den Diözesantag 2022 (einschl. der Mitgliederversammlung) in Präsenz durchzuführen. Zugleich begeht der Diözesanverband in 2022 sein 75-jähriges Bestehen.

    Gemeinsam mit dem KKV Greven, der für diese Veranstaltung dankenswerterweise die Gastgeberschaft übernommen hat, lädt der Diözesanverband zu Samstag, 8. Oktober 2022 um 10:00 Uhr in das Josefzentrum (Ruhe Rott 8, 48268 Greven) seine Mitglieder und die Delegierten herzlich ein.

    Nähere Informationen zum Ablauf und zum Programm werden die Teilnehmer:innen rechtzeitig erhalten. Der Vorstand bittet darum, diesen Termin bei der Programmplanung in den Ortsgemeinschaften zu berücksichtigen.

    Banner-DT-2022

     

    KKV will mit „Mykola“ Flüchtlingen helfen

    Online-Plattform soll insbesondere ukrainischen Kindern die erste Zeit in Deutschland erleichtern.

    Logo-Mykola Mykola - auf Deutsch „Nikolaus” - ist ein süßer kleiner Wildschwein­Frischling. Die Figur aus der Feder der Kinderbuchillustratorin Eva Künzel ist das Maskottchen des Internetauftritts mij-drug-mykola.de bzw. mein-freund-mykola.de, welchen der KKV-Bundesverband jetzt online ge­schaltet hat. Am Mittwoch drückte der Bundesvorsitzende Josef Ridders in Essen den virtuellen Startbutton und schaltete damit die Internetseiten für das Hilfsangebot des KKV frei. „Wir haben ein Projekt gesucht, durch das wir den ukrainischen Kriegsflüchtlingen ganz praktisch helfen können. Entstanden ist ein digitales Hilfsangebot, das zweisprachig gestaltet sowohl den ukrainischen Gästen in Deutschland wie auch den vielen freiwilligen deutschen Helferinnen und Helfern insbesondere beim Abbau der Sprachbarrieren helfen kann. „Durch Inhalte und Gestaltung wollen wir speziell den ukrainischen Kindern aktiv helfen, sich bei uns schneller zurecht zu finden.“

    Es ist gerade etwas mehr als zwei Monate her, dass sich das Leben in der Ukraine von heute auf morgen geändert hat. Am 24. Februar 2022 begann Russland einen großangelegten kriegerischen Überfall. Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlene Invasion eskalierte den seit 2014 schwelenden russisch-ukrainischen Krieg. Viele Familien sehen sich seither gezwungen ihre Heimat zu verlassen und woanders - zumindest vorübergehend - ein neues, sicheres Zuhause zu suchen. Mindestens 5,9 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind seitdem auf der Flucht. Von ihnen sind fast 400.000 in Deutschland angekommen. Viele von ihnen sind Kinder, die sich häufig nur mit ihren Müttern und Geschwistern in Richtung Westen aufgemacht haben.

    „Für uns als Christen sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Menschen zu helfen, die durch diesen ungerechtfertigten Angriffskrieg leiden“, stellt Josef Ridders in einer am Mittwoch veröffentlichten Medieninformation fest. Viele KKV-Mitglieder würden sich bereits vor Ort zum Beispiel in ihren Kirchengemeinden in ehrenamtlichen Projekten aktiv engagie­ren. Deshalb habe man in den Gremien des Bundesverbandes nach einer Idee gesucht, die überregional insbesondere den Flüchtlingskindern, die nach Deutschland gekommen sind, helfen sollte. „Wenn man in ein fremdes Land kommt, dessen Sprache man nicht versteht, dessen Kultur einem unbekannt ist und dessen Schrift auch noch anders ist als die eigene, dann kann das schon Angst machen“, stellt sich Ridders vor. „Wir können den Menschen aus dem Kriegs­gebiet ihr Leid und ihre Schmerzen nicht mindern und wir können auch die vielen schlimmen Erinnerungen nicht auslöschen“, stellt Ridders fest, „Aber wir wollen gute Gastgeber sein, die den Flüchtlingen in dieser schweren Zeit ein Zuhause bieten.“

    Mykola lädt deshalb auf seiner Internetseite zu einer bunten und abwechslungsreichen Reise durch Deutschland ein. Zweisprachig werden kindgerecht Landschaften und Kultur erklärt. In einem Ratgeber können virtuelle Besucher zudem erfahren, welche Aufgaben zum Beispiel Polizei und Feuerwehr haben, wer bei Schmerzen hilft oder was im Rathaus passiert. Ein kleines Wörterbuch - nach Themen unterteilt - kann zudem den Alltag erleich­tern. Ausmalbilder sollen bei den ganz Kleinen für etwas Abwechslung und Kurzweil sorgen. „Alle Inhalte sind so aufbereitet, dass sie auch in einem PDF-Dokument heruntergeladen werden können“, erläutert Ridders. So könnten nicht nur die Familien und Kinder das Onli­neangebot nutzen, sondern auch freiwillige Helferinnen und Helfer, Erzieherinnen und Er­zieher in der Kita oder auch Lehrerinnen und Lehrer in der Schule. „Das Angebot, mit dem Mykola nun an den Start gegangen ist, soll eine erste Grundlage für die Internet-Plattform sein. „Wir wollen in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Inhalte recherchieren, übersetzen und veröffentlichen“, verspricht der KKV-Bundesvorsitzende.

    Sein Dank gilt allen beteiligten Helferinnen und Helfern. Von der ersten Idee bis zum Online­Angebot sind wenige Wochen vergangen. „Das ist nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und das Engagement von der Illustratorin über die Übersetzerin bis zum Program­mierer deutlich über das übliche Maß hinaus geht.“

    Spendenaufruf


     

    Ostern 2022

    Ostern 2022

     

    KKV Westfalia Bocholt spendet 2.000 Euro

    Vier Spenden in Gesamthöhe von 2.000 Euro überreichte die KKV-Ortsgemeinschaft Westfalia Bocholt während einer Vorstandssitzung an vier soziale Einrichtungen in Bocholt. Die Vorsitzende Christel Feldhaar und der Geistliche Beirat Pfarrer Alfred Manthey übergaben jeweils 500 Euro an Frau Buß für die Begegnungsstätte St. Josef an der Thüringerstraße, an Manfred Rickert für den Förderverein Palliativstation im St.-Agnes-Hospital, an Monika Enk und Jan-Bernd Lepping von der Vinzenzkonferenz und an Frau Finkenberg von der Pfarrcaritas St. Georg.

    Die Spendensumme wurde von den Mitgliedern des KKV im Rahmen der jährlichen Spendenaktion unter dem Motto „Dem Menschen dienen, Hoffnung schenken“ gesammelt.

    Spendenaktion des KKV Bocholt

    Vier soziale Einrichtungen aus Bocholt freuen sich über eine Spende von jeweils 500 €.

     

    SOLIDARITÄT

    Solidaritaet-mit-der-Ukraine

     

    „Noch immer stellt er sich vor Benedikt XVI.“ – ZdK-Präsidentin Stetter-Karp irritiert über Kardinal Marx

    Stetter-KarpAls „überraschend unkonkret“ bewertet die Präsidentin des ZdK, Irme Stetter-Karp, die Reaktion des Münchner Kardinals Reinhard Marx auf das Missbrauchsgutachten, das vor einer Woche veröffentlicht wurde. „Es gab kein Beispiel dafür, wie nun genau die Unterstützung von Pfarrgemeinden aussieht, in denen Missbrauchstäter ihr Unwesen trieben. Es fehlten insgesamt konkrete Beispiele für Veränderungen hier und heute. Dass der Kardinal nach eigenen Worten in einem Jahr vor die Öffentlichkeit treten möchte, um zu erklären, was sich verändert hat, finde ich spät“, so Stetter-Karp.

    Enttäuscht sei sie darüber, dass er auch eine Woche nach der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens kein klares Wort zur Causa Benedikt finde. „Noch immer stellt er sich vor den emeritierten Papst.“ Marx habe erklärt: „Wer jetzt noch systemische Ursachen leugnet, hat die Herausforderung nicht verstanden.“ Jedoch wende er diesen Satz nicht auf einen Verantwortungsträger wie Joseph Ratzinger an, der auf die Frage nach seiner damaligen Rolle als Erzbischof von München und Freisling noch im Dezember 2021 die Unwahrheit gesagt habe. „Ein Zeichen der Transparenz und Kritik wäre hier angebracht gewesen“, so die ZdK-Präsidentin.

    Kardinal Marx habe sich auf Nachfragen von Journalist*innen mehrfach als Kirchenmann geäußert, der danach fragt, „was der Kirche nützt“, wie sie jetzt Glaubwürdigkeit zurückgewinnen könne. „Bei Betroffenen von sexueller Gewalt in der Kirche wird es einen schalen Nachgeschmack hinterlassen, dass Kardinal Marx sich um ein Bayern ohne Christentum sorgt“, so Irme Stetter-Karp. „Wenn der Kardinal sagt, die Kirche könne ihren Platz nicht räumen, weil Bayern christlich bleiben müsse, ist die Perspektive der Opfer des Missbrauchs nach hinten gerückt.“

    Stetter-Karp würdigte, dass in der Erzdiözese München und Freising im letzten Jahr ein Betroffenenbeirat und eine Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals eingerichtet wurde. Ebenso sei es gut, dass seit dem 20. Januar 2022 eine Anlaufstelle für Betroffenen von sexuellem Missbrauch existiere. Jedoch sei damit die Verantwortungsübernahme nicht zu Ende. Das habe auch der Kardinal erkannt und ins Wort gebracht. Sie hoffe, so Stetter-Karp, „dass wir bei der anstehenden Synodalversammlung Anfang Februar in Frankfurt einen Kardinal Marx erleben, der die Reform der Kirche, die er für notwendig hält, mit Unterstützung der Beschlussvorlagen befördert und dass er bereit ist, die notwendigen Mehrheiten mit persönlichem Einsatz mit zu organisieren.“

    Pressemitteilung des ZdK vom 27.01.2022

     

    NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst vertraut auch auf „Gottes Hilfe“

    Vorabveröffentlichung aus dem KKV-Mitgliedermagazin NEUE MITTE

    MP Hendrik WuestE S S E N / D Ü S S E L D O R F .  „Für mich ist das eine Frage des Miteinanders und der Art und Weise, wie wir mit unserem Gegenüber umgehen. Der Mensch ist Ebenbild Gottes. Das ist Grundlage unserer Politik als Christdemokraten.“ Mit diesen Worten beschreibt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst in einem am Donnerstag in Essen vorab veröffentlichten Beitrag des Magazins „Neue Mitte“ des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. (KKV) einen Teil seines persönlichen Wertesystems, welches in im alltäglichen Umgang mit seinen Mitmenschen prägt. „Der Mensch muss seine Würde nicht erwerben, sondern hat sie von Anfang an bis zu seinem Ende“, betont Wüst weiter. Dieses Fundament helfe, Politik zu machen, die den Menschen immer wieder in den Mittelpunkt rücke. „Deshalb versuche ich jeden Tag, wertschätzend mit meinen Mitmenschen umzugehen und sie respektvoll zu behandeln.“

    Hendrik Wüst ist bekennender Katholik. Die Formel bei der Vereidigung als neuer Ministerpräsident in NRW beendete er mit den Worten: „So wahr mir Gott helfe.“ Der gebürtige Münsterländer machte noch nie einen Hehl daraus, dass er im christlichen Glauben groß geworden ist und ihm sein Glaube bis heute ein stabiles Wertesystem vermittle und er danach handele.

    Natürlich gelänge auch ihm das nicht immer, gibt der 46-jährige Christdemokrat im Gespräch mit der „Neuen Mitte“ durchaus selbstkritisch zu. „Der Mensch ist fehlbar, ich auch. Das sollte uns alle demütig machen und uns eine gesunde Portion Selbstzweifel mitgeben auch gegenüber den Positionen, die in der Politik bisweilen sehr selbstbewusst vorgetragen werden“, stellt Wüst fest. „Das Wissen um die eigene Fehlbarkeit heißt für mich, Mut zu haben, Fehler zuzugeben und einzugestehen, dass man seine Position revidieren muss.“

    „MIR STEHT ES NICHT ZU, DER KIRCHE RATSCHLÄGE ZU ERTEILEN.“

    Dass sein Bekenntnis zur katholischen Kirche aber im politischen Geschäft auch immer wieder für Diskussionen über die Institution und insbesondere über die Rolle der Amtskirche sorge, sei für Wüst nicht neu. Auf die Frage, was er der Kirche in der augenblicklichen Situation raten würde stellt er fest: „Mir steht es nicht zu, der Kirche Ratschläge zu erteilen. Aber ich stelle fest, dass sich die Kirche und die Politik in einem wesentlichen Punkt unterscheiden: Der Politiker muss seine Positionen immer am Leben und an der Lebenswirklichkeit der Menschen und an gesellschaftlichen Veränderungen ausrichten.“

    Tue er das nicht ausreichend, diene er irgendwann nur noch zunehmend hohlen Programmsätzen, aber nicht mehr den Menschen. Tue er es allzu gleichgültig, werde der Politiker in seiner Rolle zu beliebig. „Mir scheint es, dass es für die Kirche noch schwieriger ist, hier das rechte Maß zu finden. Kirche denkt und handelt in ganz anderen Zeiträumen.“ Wahlperioden, wechselnde Stimmungen, Moden, Umfragen, tagespolitische Aufreger – all das spielte für die Kirche keine Rolle. Das sei auf den ersten Blick vielleicht eine Schwäche, aber es könne auch ein „großer Schatz“ sein, betont Wüst. „Ich glaube, unsere Gesellschaft profitiert von einer Stimme, die in anderen Horizonten denkt und das Handeln an unverrückbaren, weil unveräußerlichen Positionen, ausrichtet.“

    Zugleich sieht Hendrik Wüst aber zwischen den kirchlichen Strukturen und der Politik durchaus auch Parallelen. Veränderungen zu bewirken, bedeute auch in der Politik zunächst „das Bohren dicker Bretter“, so der Ministerpräsident. „Politik heißt immer, Kompromisse zu schließen, aufeinander zuzugehen, sich zu einigen und die eigenen Positionen auch mal infrage zu stellen – und dabei gleichzeitig den eigenen Kompass nicht zu verlieren. Nur so kann Gemeinsamkeit, Zusammenhalt gelingen. Eine Welt voller Rechthaber ist eine Welt voller Einzelgänger, aber keine Gemeinschaft.“

    (Foto Wüst: Anja Tiwisina)

    Lesen Sie hier den vollständigen Artikel aus dem Magazin "Neue Mitte": Download Artikel Hendrik Wüst

     

    Nur mal schnell die Kirche retten... „Runder Tisch“ bei der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg

    Von Simone Brauns-Bömermann, in: Oldenburgische Volkszeitung vom 15.11.2021

    Visionsansätze gegen ein Wenn-die-Anzahl-der-Messdiener-die-der-Gläubigen-übersteigt

    Vechta. Das Fazit und der hehre Wunsch war doch wieder: „Bleibt an Bord, haltet stand.“ Wie ein stabiles Schiff in der Welle, nur darf es nicht seine Breitseite dem aktuellen Wind preisgeben. Die zweite Überschrift im Fazit begehrte ein Stück mehr auf: „Unsere Diskussion kann ein Ansatzpunkt dafür sein, dass Kirche in anderer Form weiterleben kann“, resümierte Georg Konen, Vorsitzender des KKV-Fördererkreis im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, nach zweieinhalb Stunden.

    Zur Veranstaltung „Runder Tisch“ mit Thema „Unsere Kirche im Jahre 2030“ hatte der KKV-Fördererkreis für Bildungsarbeit in Kooperation mit der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg und dem Institut für Katholische Theologie der Universität Vechta in die Aula eingeladen. Zwar saßen die zugelassenen 70 Besucher nicht am bildlich runden Tisch, vielmehr kristallisierte sich die hierarchische Ordnung von Kirche und ihren Mitstreitern durch die Platzierung der Referenten auf dem hohen Podium heraus, die Salven der teils revolutionären Ideen der Referenten schossen dennoch scharf.

    Auf die Vitae der sechs Referenten aus Kirche, Lehre, Praxis und Wirtschaft einzugehen, sprengt den Rahmen. Ein Stuhl auf dem Podium blieb frei, nicht weil ein Referent „schwänzte“, sondern er war reserviert für Freiwillige, die ein wichtiges Statement aus dem Forum abgeben wollten.

    Nach Vorstellung und Statements der Referenten war klar: Das Thema war so komplex, dass maximal der Weg mit seinen Leitplanken zur Vision definiert werden konnte, Hoffnung auf den Fortbestand von Kirche, in welcher Form auch immer, blieb. Die Problemfelder der Kirche mit Austrittsschwall, Missbrauch-Syndrom und Priestervergreisung waren schnell definiert: Soll das Weiheamt weiterhin Männern vorbehalten und die autoritäre Struktur der Kirche mit viel Macht und dem Pflicht-Zölibat bleiben? Muss Kirche sich als Weltkirche neu definieren? Moderator Professor Dr. Franz Bölsker (Offizialat Vechta) malte das passende Bild: „Alt gewordene Priester leiten alt gewordene Gemeinden.“

    Runder Tisch  - Podium

    Füllten das Podium mit Wissen und Intellekt zur Herausforderung „Unsere Kirche im Jahre 2030": Dr. Dr. Thomas Rusche (von links), Regens Hartmut Niehues, Dr. jur. Hans-Joachim Gottschalk, Mechthild Pille, Professorin Dr. Walburga Hoff, Moderator Professor Dr. Franz Bölsker und Professor i.R. Dr. Karl Josef Lesch. Foto: Brauns-Bömermann

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